Oberfranken wird im Kabinett Seehofer ignoriert

Veröffentlicht am 03.11.2008 in MdB und MdL

Das vom neuen bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zusammengestellte Kabinett ohne oberfränkische Beteiligung innerhalb der Ministerriege stößt bei den drei oberfränkischen SPD-Bundestagsabgeordneten Anette Kramme, Petra Ernstberger und Dr. Carl-Christian Dressel auf herbe Kritik.
"Es ist bezeichnend, dass Oberfranken bei den Ministerposten übergangen wird. Die strukturschwächste Region Bayerns hätte bei dem von der CSU propagierten Neuanfang einen Ministerposten benötigt, um sich mehr Gehör in München verschaffen zu können. Oberfranken wird aber konsequent ignoriert", so die Abgeordneten. Eine oberfränkische Staatssekretärin sei bei weitem nicht genug."

Region verdient mehr Beachtung

."Es ist trotz zahlreicher Lippenbekenntnisse immer noch nicht bis nach München durchgedrungen, dass wir in hier in Nordostbayern mehr Unterstützung benötigen. Es muss endlich in die Köpfe der CSU-Entscheidungsträger hinein, dass die Region und die Menschen, die hier leben, mehr Beachtung verdienen", schreiben Kramme, Ernstberger und Dressel.

"Die oberfränkische Bevölkerung sieht ganz genau, dass sie in München zu wenig beachtet wird und der Fokus auf Oberbayern liegt. Für entscheidende Veränderungen fehlt Seehofer offenbar der Mut. Neue Impulse für Oberfranken werden von der schwarz-gelben Koalition im Maximilianeum nicht zu erwarten sein. Wir werden genau verfolgen, welche Richtung die Staatsregierung für unsere Region einschlägt. Wir befürchten jedoch eher Stillstand statt Aufbruch", so die Abgeordneten abschließend.

 

 

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