Gewerkschaften und SPD für Mindestlohn

Veröffentlicht am 18.04.2007 in Wirtschaft

"Es ist unwürdig für dieses Land, wenn man von acht Stunden Arbeit nicht leben kann", sagte Bürgermeister Jens Böhrnsen bei der Erstunterzeichnung des SPD-Aufrufes zur Einführung von Mindestlöhnen. Als Untergrenze für einen gesetzlichen Mindestlohn forderte Böhrnsen 7,50 Euro in der Stunde.

Gemeinsam mit dem SPD-Landesvorsitzenden Uwe Beckmeyer und dem Fraktionsvorsitzenden Carsten Sieling hatten die Bremer Sozialdemokraten auch Gewerkschafter und Betriebs- und Personalratsvorsitzende zur Erstunterzeichnung gebeten.

Und die Bremer Liste der Erstunterzeichner kann sich sehen lassen: Die DGB-Regionsvorsitzende Helga Ziegert, der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Rudolf Hickel, der 1. IG Metall-Bevollmächtigte Dieter Reinken, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Horst Göbel, der Vorsitzende des Gesamtpersonalrates, Edmund Mevissen, der Betriebsratsvorsitzende der Stahlwerke Bremen, Michael Breidbach, ver.di-Geschäftsführer Rainer Kuhn und weitere Betriebsräte und Gewerkschaftler treten zusammen mit der Bremer SPD für einen menschenwürdigen Lohn ein.

Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen hatte zuvor angekündigt, dass er dem Senat eine Bundesratsinitiative zur Ausweitung des Entsendegesetzes und zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 7,50 Euro vorschlagen werde.

Uwe Beckmeyer betonte in seiner Rede: "Dass 2,5 Millionen Menschen in Deutschland zu Armutslöhnen arbeiten, darf die Politik nicht hinnehmen. Die CDU in Bremen muss jetzt erklären, ob sie es ernst meint mit ihrer Neuausrichtung und der Bundesratsinitiative des Bürgermeisters zustimmt oder ob sie sich nur einen sozialen Anstrich gibt."

 

 

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