Die Bayern wollen den Transrapid nicht

Veröffentlicht am 26.08.2007 in Verkehr

Dr. Thomas Beyer zu Umfrage: Prestigeprojekt der Staatsregierung hat keinen Rückhalt in der Bevölkerung.
60 Prozent der Bayern haben sich in einer heute veröffentlichten Umfrage gegen den Bau des Transrapid vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen ausgesprochen.

Prestigeprojekt ohne Rückhalt "Die Bayern sind eben klüger als Stoiber und Huber", kommentiert dies der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Thomas Beyer. Für ihn sind die Umfrageergebnisse, nach denen nur ein Viertel der befragten Bayern das Transrapidprojekt befürwortet, eine schallende Ohrfeige für die Staatsregierung. Es werde deutlich, dass das Prestigeprojekt des scheidenden Ministerpräsidenten Stoiber keinen Rückhalt in der Bevölkerung habe. "Die Menschen spüren sehr wohl, was es bedeutet, wenn der Freistaat voraussichtlich die letzten Reste des Tafelsilbers für den Transrapid verschleudert und nicht in Schulen, Kindertagesstätten, Altenheime und die Innere Sicherheit investiert", erklärt der Fraktionsvize. Finanzierung ein Fass ohne Boden Er befürchtet auch, dass die Finanzierung des Transrapid ein Fass ohne Boden werden könnte, worunter wichtige Nahverkehrsprojekte leiden würden. Beispiele dafür seien der Erdinger Ringschluss der S-Bahn München, die Ergänzung der S-Bahn Nürnberg oder der Regio-Schienentakt in Augsburg. Die diesbezüglichen Warnungen aus Berlin seien durchaus ernst zu nehmen, so Beyer. Abstimmen über den Transrapid kann man auch auf der Homepage der SPD-Landtagsfraktion unter:
 

 

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