Wohlrab berichtete auch von den SPD-Veranstaltungen, so der Oberstwanderung, dem Osterbrunnenschmücken, der Luftballonaktion zum Wiesenfest, dem Sommerfest, dem Preisrommé und der Jahresabschlussfeier.
Ein schwerer Schlag für die Hohenberger SPD sei natürlich der Rücktritt Dieter Thomas gewesen. Glücklicherweise habe man sich aber schon vor drei Jahren für Jürgen Hoffmann als möglichen Nachfolger entschieden. Im Wahlkampf habe sich die SPD immer fair, informativ und ohne persönliche Angriffe auf den Gegenkandidaten verhalten. Natürlich sei der Wahlkampf bis zu einem gewissen Grade emotional geführt worden. Hauptgründe für das "grandiose Wahlergebnis" seien zum einen der richtige Kandidat und zum anderen die besseren Argumente gewesen, so Wohlrab weiter.
Irritationen habe es aufseiten der CSU bei der Abstimmung über den weiteren Stellvertreter des Bürgermeisters gegeben, bei der Hubert Dorschner mit sieben zu sechs Stimmen gewählt wurde.
"Wäre man rechtzeitig auf uns zugegangen, hätte einem Gespräch über einen von beiden Seiten getragenen Kandidaten nichts im Wege gestanden", sagte Wohlrab. Er versicherte der CSU, dass die SPD mit ihrem Bürgermeister Jürgen Hoffmann wie bisher ehrliche und offene Zusammenarbeit auf breiter Basis pflegen werde.
Hubert Dorschner, Fraktionsvorsitzender der SPD, zollte Dieter Thoma großes Lob für seine geleistete Arbeit als Bürgermeister. Er habe mit seiner bürgernahen Art und mit seinen Ideen Hohenberg ein großes Stück vorangebracht.
Auch sein Nachfolger Jürgen Hoffmann habe sich innerhalb kürzester Zeit in sein neues Amt als Bürgermeister eingearbeitet. Mit Ruhe und viel Übersicht habe er seine Feuertaufe bestanden und damit bewiesen, dass die Hohenberger Sozialdemokraten den richtigen Kandidaten in Rennen geschickt hatten. Erfreulich sei auch, dass in der SPD-Fraktion mit Dagmar Köhler wieder eine Frau nachgerückt sei.
Bürgermeister Hoffmann sagte in seinem Grußwort, am Beginn seiner Amtszeit stünden ein paar schwierige Baustellen. So unter anderen die Verabschiedung des Haushaltsplanes, die Situation am gemeinsamen Bauhof, der Umbau der Stadthäuser, das Projekt "Sprudelndes Egerland" die Fertigstellung des Ärztehauses, die Umrüstung der Ortsbeleuchtung auf LED und nicht zuletzt der Um- und Anbau des Hohenberger Feuerwehrhauses, der aus Sicherheitsgründen nun schnellstens in Angriff genommen werden müsse.
Einen positiven Kassenbericht gab Kassiererin Dagmar Köhler. Trotz Wahlkampf sei die Kasse nicht leer.
Revisor Jürgen Russwurm bescheinigte Köhler eine sehr genaue und übersichtliche Kassenführung.
Unterbezirksvorsitzender Ulli Scharfenberg und Kreisvorsitzender Holger Grießhammer überbrachten die Grüße des Unterbezirkes und des Kreisverbandes. Beide lobten die hervorragende Arbeit der Hohenberger Sozialdemokraten mit Hans-Jürgen Wohlrab an der Spitze.