Jürgen Hoffmann mit Spitzenergebnis zum Nachfolger Dieter Thomas gewählt

Veröffentlicht am 14.03.2011 in Wahlen

554 Hohenberger wählen den SPD-Kandidaten, 390 votieren für sein Gegenüber von der CSU. Damit erreicht Jürgen Hoffmann 42% mehr Stimmen als Wolfgang Wohlrab. Im Kerngebiet von Hohenberg sind es unterm Strich sogar über 83% mehr.

Nachfolgend finden Sie Artikel im Selber Tagblatt vom 13.03.2011 zum Wahlausgang:

Hoffmann gewinnt deutlich

Mit 554 Stimmen hat SPD-Kandidat Jürgen Hoffmann deutlich die Bürgermeisterwahl in Hohenberg gewonnen. Sein Gegenkandidat kommt auf 390 Stimmen. Die Wahlbeteiligung liegt bei 82 Prozent (Anmerkung des Admin: Korrekt sind 80,4%).

Hohenberg - Frenetischer Jubel am Sonntag im Wahlraum in der städtischen Turnhalle in Hohenberg: Der von der SPD nominierte Jürgen Hoffmann hat mit 554 Simmen die Wahl zum Nachfolger des noch amtierenden Bürgermeisters Dieter Thoma gewonnen. Sein Gegenkandidat von der CSU, Wolfgang Wohlrab, erhielt 390 Stimmen.

"Besser als gedacht ist das gelaufen", sagte ein strahlender Jürgen Hoffmann nachdem er zahlreiche Glückwünsche entgegen genommen hatte. Unter den Gratulanten waren natürlich auch seine Ehefrau Heike und Tochter Lisa. Beide wünschten ihm Kraft für das neue Amt und Erfolg, damit er seine gesteckten Ziele auch verwirklichen kann.

Langsam einarbeiten

Für den zukünftigen Hohenberger Bürgermeister gilt es als nächstes einen neuen Arbeitsvertrag mit seinem Arbeitgeber, der Verwaltungsgemeinschaft Schirnding auszuarbeiten, damit er genügend Zeit hat, das Amt auszufüllen. Danach will er sich langsam in die Aufgaben einarbeiten, um dann am 1. April die Nachfolge von Dieter Thoma anzutreten, der aus gesundheitliche Gründen seinen Verzicht erklärt hatte. Der Sieger hofft auf eine gute Teamarbeit mit seinem Gegenkandidaten Wolfgang Wohlrab, der ja geschäftsleitender Beamter der VG ist. "Vielleicht hängt der Wolfgang ja noch ein Jahr dran. Ich hätte nichts dagegen", sagte Hoffmann. "Denn dann hätten wir die Situation, wie sie bei der Diskussionsveranstaltung der Frankenpost/Selber Tagblatt angesprochen worden ist: zwei Bürgermeister für Hohenberg." Betrübt äußerte sich Wolfgang Wohlrab über den Ausgang der Wahl. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich so klar unterliegen würde, ich hatte gehofft, dass es enger werden würde." In den nächsten Wochen will Wohlrab den Nachfolger von Dieter Thoma in sein Amt einarbeiten und ihn von Seiten der Verwaltungsgemeinschaft auf sein neues Amt vorbereiten. "Das war in den vergangenen 30 Jahren meine Aufgabe, und so werde ich das auch mit Jürgen Hoffmann halten." Er und seine Frau seien froh, dass der Wahlkampf nun vorbei ist. Vielleicht steht ja nun die schon seit Jahren geplante große Reise an. Die hätte das Ehepaar Wohlrab bei einem Sieg nochmals verschieben müssen.

Tosender Beifall

Über 100 Hohenberger Bürgerinnen und Bürger waren in den Wahlraum in der Turnhalle gekommen und fieberten dem Ergebnis der Bürgermeisterwahl entgegen. Als Wahlleiter Dieter Thomas es gegen 18.30 Uhr verkündete, gab es tosenden Beifall für den 40 Jahre alten Jürgen Hoffmann. 2008 war er als parteifreier Kandidat in den Stadtrat seiner Heimatstadt gewählt worden. In der konstituierenden Sitzung des Gremiums entschieden sich seine Kollegen für ihn als weiteren stellvertretenden Bürgermeister. Zu den Hohenberger Bürgerinnen und Bürgern gesellten sich auch der CSU-Kreisvorsitzende Wolfgang Kreil, die Bürgermeister Reiner Wohlrab (Schirnding) und Stefan Göcking (Arzberg) sowie Landrat Dr. Karl Döhler.

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