Kopfschütteln über Clements Parteiaustritt - da hätte man sich den monatelangen Zirkus sparen können

Veröffentlicht am 26.11.2008 in Allgemein

Kopfschütteln hat bei SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget der Austritt des früheren Bundeswirtschafts­ministers Wolfgang Clement aus der SPD ausgelöst.
"Ich bin schon überrascht – da hätte man sich den monatelangen Zirkus sparen können", erklärte Maget in München in einer ersten Reaktion und ergänzte: "Da hat Herr Clement auch ein Stückweit mit der SPD gespielt. Die Punkte, die er jetzt als Grund für seinen Parteiaustritt angibt, hätte er schon vor Monaten anführen können. Ich glaube nicht, dass er dafür in der breiten Öffentlichkeit große Unterstützung bekommt."

Insgesamt findet Maget, der auch dem SPD-Bundesvorstand und dem Parteipräsidium auf Bundesebene angehört, Clements Schritt schade. "Er hat zwar in manchen Punkten Inhalte vertreten, die nicht alle Mehrheit in der SPD sind. Doch dieser Teil der SPD, für den Clement stand, hat weiterhin seinen Platz in der Partei." Maget: "Vielleicht kam zuletzt bei ihm auch verletzte Eitelkeit hinzu. Doch damit wird die SPD leben können und müssen."

 

 

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