Magett Herzogs Rentner-Kritik abwegig und höchst verantwortungslos - zu Recht Empörung bei älteren Menschen

Veröffentlicht am 14.04.2008 in Soziales

SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget hält es "nicht nur für abwegig, sondern für in höchstem Maße verantwortungslos, dass der ehemalige Bundespräsident Herzog auf dem Hintergrund von gerade einmal 1,1 Prozent Rentenerhöhung von einer Ausplünderung der jüngeren durch die ältere Generation spricht".
Äußerungen wie diese seien geeignet, folgenschwere Konflikte zwischen den Generationen heraufzubeschwören, die unserer Gesellschaft schaden, erklärte Maget am Sonntag in München.

"Die älteren Menschen, die von niedrigen Renten und allzu oft an der Armutsgrenze leben müssen, empören sich zu Recht", stellt der SPD-Fraktionsvorsitzende fest, der sich am Sonntag auf der Messe "Die 66" ein eigenes Bild davon machen konnte, in welchem Maße Herzogs dümmliche Äußerungen die Menschen empören. Maget: "Von einem ehemaligen Bundespräsidenten hätte man mehr Umsicht und Verantwortungsbewusstsein erwarten können."

Der SPD-Fraktionschef forderte auf der Messe die Politik auf, sich intensiver als bisher mit der gestiegenen Bedeutung der älteren Generation zu beschäftigen. "Die heutige Generation der Älteren ist fit; sie ist gesellschaftlich und politisch interessiert - und das ist eine Chance für die ganze Gesellschaft." Eine besondere Herausforderung für die Landespolitik sieht Maget in den Leistungen, die Hilfsbedürftige im Alter in der stationären und ambulanten Pflege benötigen. Vor diesem Hintergrund seien die von der CSU in den letzten Jahren beschlossenen Kürzungen in diesem Bereich sehr schmerzlich. Die SPD-Landtagsfraktion setzt sich mit den Bedürfnissen von Senioren unter anderem bei der Aktion "Bei uns hat Alter Zukunft" auseinander.

 

 

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