Mit böhmischer Blasmusik unterhielten Martin Neidhardt, Helmut Neidhardt und Franz-Josef Queitsch Begeistert von der Vielfalt der Darbietungen zeigten sich die Gäste beim 2. Musikalischen Hohenberger Wirtshaus im vollbesetzten "Berghof".
Nur wenige der Zuhörer verließen vor Mitternacht ihre Plätze. Die meisten vergnügten sich bis zum Schluss bei den kurzweiligen Darbietungen der Musikanten aus Neuhaus, Hohenberg und Umgebung.
2. Bürgermeister Hans-Jürgen Wohlrab hieß Musiker und Gäste in Neuhaus herzlich willkommen. Unter den Zuhörern konnte er auch den 1. Bürgermeister Dieter Thoma begrüßen. "Der erneut sehr gute Besuch zeigt, dass Wirtshausmusik in Hohenberg gefragt ist", stellte Wohlrab fest.
Den ersten Applaus des Abends ernteten Martin Neidhardt, Hans Pfeifer, Franz-Josef Queitsch, Daniel Röder und Werner Wilhelm mit fränkischer Tanzmusik. Begleitet wurden Sie mit dem Akkordeon von Hermann Paulus, der auch diesmal wieder die musikalische Organisation übernommen hatte. Als Solist präsentierte sich anschließend Dieter Schramm mit seiner Steierischen.
Helmut Neidhardt, sein Sohn Martin sowie Franz-Josef Queitsch und Hans Pfeifer setzten das Programm mit heimatlicher böhmischer Blasmusik fort. Als die jüngste Musikantin, Verena Voit aus Längenau, den "Gefangenenchor" aus "Nabucco" auf ihrem Akkordeon darbot, brachte sie das ganze Lokal zum Mitsummen.
Richtig Mitsingen konnte das Publikum dann bei "Rosamunde", gespielt von der ersten spontanen Formation des Abends, bestehend aus Hans Pfeifer und Hermann Paulus -Akkordeon-, Klaus Rußwurm, Eberhard Sörgel und Dieter Uhrmann -Gitarre- sowie Carlo Ziegler -Bass- und Reinhard Fischer -Schlagzeug-. Die beiden letzteren griffen auch bei vielen anderen Stücken begleitend ein.
Während des ganzen Abends geizten die Zuhörer nicht mit kräftigem Beifall, und die tolle Stimmung übertrug sich von Anfang an auf die Musiker, die alle ihr Bestes gaben. So war es auch bei den Streichinstrumenten. Karl König -Violine- und Dr. Hartmut Gallmeier -Cello- wurden von Hermann Paulus und Dieter Uhrmann bei der Präsentation einiger Egerländer Musikstücke unterstützt.
Den leisen Tönen der Gitarre von Eberhard Sörgel, der unter anderem ein Nürnberger Trinklied vortrug, folgte das Fortissimo der Hohenberger Ritter. Die Dudelsäcke von Markus und Florian König wurden verstärkt von Anja Rettinger, Robert Chlup und Rainer Jahn an den Trommeln. Dem Bann der mit Perfektion vorgetragenen, zum Teil selbst geschriebenen mittelalterlichen Lieder, konnte sich schon auf Grund der Lautstärke niemand entziehen.
Gemütlich ging es weiter mit den beiden Steierischen von Michael Nowack und Dieter Schramm. Im Anschluss daran wurde es still im Lokal, damit auch alle Gertrud Zeitner auf der Zither hören konnten, unter anderem mit "Der dritte Mann". Begleitet wurde Sie mit dem Akkordeon von Hermann Paulus.
Mit dem launigen "Hallo ihr Freunde" grüßten die Hohenberger Lausboum in der Besetzung Fritz Pausch und Hans Pfeifer -Klarinette-, Klaus Rußwurm -Gitarre- und Carlo Ziegler -Saxophon- die Gäste. Reinhold Frohring -Schlagzeug- und Franz-Josef Queitsch -Tuba- gesellten sich noch dazu. Anschließend musizierte das Akkordeon-Duo Hans Stöhr und Hermann Paulus.
Im Laufe des unterhaltsamen Abends fanden sich nun immer wieder andere Ensembles zusammen, die bis nach Mitternacht ihren Spaß an der Musik demonstrierten. Am Schluss war man sich einig: Das "Musikalische Wirtshaus" wird fortgesetzt. Wie zu hören war, voraussichtlich im Herbst in Schirnding.