Philologenverband warnt vor Verzicht auf Nachmittagsunterricht. SPD unterstützt BPV-Forderung nach Ganztagsklassen am G8

Veröffentlicht am 07.01.2008 in Bildung

"Das G8 ist vernünftigerweise nur als Ganztagsschule zu führen", stellt SPD-Bildungssprecher Hans-Ulrich Pfaffmann zur Warnung des Philologenverbands vor einem Verzicht auf Nachmittagsunterricht fest.
"Der Leistungsdruck und der Schulstress ist dann in den Griff zu bekommen, wenn der Unterricht entzerrt und auf die Zeit bis 16 Uhr nachmittags verteilt wird", erklärte Pfaffmann am Sonntag in München und betonte gleichzeitig: "Danach müssen die Hausaufgaben erledigt sein und die Schüler wieder Zeit erhalten für außerschulische Aktivitäten."

"Die derzeitige Schieflage an den Gymnasien ist ohne Zweifel auf die überstürzte und schlampige Einführung des G8 durch die CSU-Staatsregierung zurückzuführen", erklärt Pfaffmann. "Notwendig ist neben der Einführung von Ganztagsklassen am G8 die spürbare Erhöhung der Planstellen für pädagogisches Personal. Dies hat die SPD im Landtag bereits mehrmals gefordert, was aber von der CSU-Mehrheit immer wieder abgelehnt wird – zum Schaden der Schulkinder, der Eltern wie des Lehrpersonals, deren Verärgerung über die CSU-Kultusbürokratie immer massiver wird", stellt der SPD-Bildungsexperte fest. Die drei wichtigsten Reformprojekte, die dringend und unverzüglich umgesetzt werden müssen, sind:
  • die Einführung von Ganztagsklassen und -schulen am G8
  • eine deutliche Erhöhung der Zahl der Lehrerinnen und Lehrer und ergänzendes pädagogisches Personal
  • die kritische Überprüfung der Lehrpläne
Pfaffmann: "Nur so ist einerseits die Qualität des bayerischen Abiturs zu halten und sind andererseits die Chancen für die Schülerinnen und Schüler zu verbessern und der Schulstress zu reduzieren."
 

 

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