Woche der Übertrittszeugnisse: BayernSPD kritisiert anhaltenden Auslesedruck

Veröffentlicht am 29.04.2008 in Bildung

Ende dieser Woche erwarten viele Eltern und Schüler nicht ohne Sorge die Verteilung der Übertrittszeugnisse.
Aus diesem Anlass machten die stellvertretende Landesvorsitzende der BayernSPD, Adelheid Rupp (Foto), und der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Pfaffmann, bei einer Plakatenthüllung noch einmal auf die "pädagogische Perversion" (A. Rupp) des Ausleseinstruments Übertrittszeugnis aufmerksam.

Pfaffmann: "Der 2. Mai bedeutet für viele Schüler und Eltern vor allem eines: Angst und Belastung." Die formale Abschaffung des Übertrittszeugnisses im nächsten Schuljahr ist nach Meinung nicht nur der SPD-Bildungspolitiker reine Augenwischerei, solange das Zwischenzeugnis die selbe Funktion übernimmt und bürokratische Auslese, die mit individueller Beurteilung nichts zu tun hat, den Elternwillen verdrängt. Die unsägliche Rede Ministerpräsident Becksteins am vergangenen Samstag in Nürnberg habe deutlich gezeigt, so Pfaffmann, dass Eltern und Kinder von der Staatsregierung nichts zu erwarten hätten: "Diese Staatsregierung bleibt bildungspolitisch reformunfähig, sie will die unchristliche und unmenschliche Auslese. Ihre Versprechen vor den Landtagswahlen sind Schall und Rauch." Das Flugblatt, das in Plakatwandgröße heute auf einem "Lithomobil" durch Münchens Straßen gefahren wird, ist zur Ansicht als pdf beigefügt. MATERIAL ZUM ARTIKEL:
 

 

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