4. Musikalischer Wirtshaus: Volles Haus und tolle Stimmung

Veröffentlicht am 20.06.2007 in Veranstaltungen

Auch ein Stromausfall tat dem Spaß keinen Abbruch.
Das Interesse an der Wirtshausmusik in Hohenberg und Umgebung ist ungebrochen, wie der große Andrang beim letzten Musikalischen Wirtshaus erneut zeigte. So ging es auch ziemlich eng zu im Nebenraum des "Ratsstüberls".

Hans-Jürgen Wohlrab begrüßte die zahlreichen Musikanten und Zuhörer, unter ihnen 1. Bürgermeister Dieter Thoma, auch im Namen von Hermann Paulus recht herzlich.

Die Combo des Männergesangvereins Hohenberg mit Carlo Ziegler (Saxophon), Reinhard und Alexander Fischer (Schlagzeug und Akkordeon) und Hans Pfeifer (Saxophon), unterstützt von Georg Löw (Bassgitarre), eröffnete den musikalischen Reigen. Anschließend trug Eberhard Sörgel in fränkischer Mundart zwei humoristische Gesangsstücke mit der Gitarre vor, darunter das "Bimberla va Laaf". Etwas leisere Töne schlugen Helga Ruckdeschel, Christine Benker und ihre beiden neuen Kolleginnen mit Akkordzither und Hackbrett an. Im zweiten Durchgang gesellte sich Hermann Paulus mit seinem Akkordeon dazu.

"Der Mond hält seine Wacht" spielten Rudi Kaiser und Hans Kowatsch mit Akkordeon bzw. Tuba dem Publikum zu. Mit Wiener und böhmischen Liedern luden danach Otto Sieder am Saxophon, Fritz Kolley an der Querflöte und Alois Schwägerl am Klavier zum Mitsummen ein.

Nachdem Hans Pfeifer mit dem Akkordeon Gertrud Zeitner bei Polka und Landler an der Konzertzither begleitet hatte, erfreuten Dieter Schramm (Steierische), Bernd Dormann (Gitarre) und Hans Kowatsch (Tuba) das Publikum mit Musik aus Tirol. Es folgten Hans Stöhr am Akkordeon und erneut Hans Kowatsch an der Tuba mit dem "Happurger Schottisch". Ebenfalls in die Tasten griffen Michael Nowack (Steierische) und Hans Pfeifer (Akkordeon).

Sonderapplaus erhielten die "Hohbercher Lausboum" in der Besetzung Reinhard Fischer, am Schlagzeug, Fritz Pausch und Hans Pfeifer am Saxophon, Alfred Zeitner am Akkordeon und Carlo Ziegler an der Bassgitarre für ihre perfekt vorgetragene musikalische Bitte "Spiel noch einmal für mich, Habanero".

In den Pausen sorgte Robert Dietz mit seinen in Egerländer Mundart unnachahmlich dargebotenen Gedichten über die Probleme des Alltags und das menschliche Miteinander für Auflockerung und teilweise heftige Zwerchfellattacken.

So gut war die Stimmung im Ratsstüberl, dass Musikanten und Besucher sich selbst von einem zehnminütigen Stromausfall nicht aus der Ruhe bringen ließen. Nur wenige Sekunden, nachdem offenbar durch einen weiter entfernten Blitzeinschlag ganz Hohenberg im Finstern lag, wurden die Feuerzeuge gezückt und mit laut intoniertem "Sierra Madre" die Phase der Dunkelheit überbrückt.

Nach einem zweiten Durchgang, in dem alle Musikanten noch einmal an die Reihe kamen, wurde in verschiedenen Besetzungen bis nach Mitternacht weiter musiziert. Das begeisterte Publikum verfolgte auch die leiseren Darbietungen mit großer Aufmerksamkeit und belohnte alle Akteure von Anfang an verdienter Weise mit reichlich Beifall. Im Herbst wird die nächste Veranstaltung steigen, dann wieder in Neuhaus.

 

 

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