SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat eine neue SPD-Kampagne mit dem Titel "Gute Arbeit" vorgestellt. "Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit.
Deshalb wollen wir Vollbeschäftigung. Arbeit muss menschenwürdig sein. Deshalb wollen wir Gute Arbeit", sagte Heil am Donnerstag in Berlin.
"Wir erleben ein Wirtschaftswachstum mit 2,7 Prozent, aber Tatsache ist, dass der Aufschwung an vielen Menschen vorbeigeht", nannte Heil einen der Gründe für die Kampagne.
Mit der Kampagne will die SPD für ihre Idee einer zukunftsfähigen und solidarischen Arbeitsgesellschaft werben. Deshalb suche die Partei den Dialog mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, so Heil weiter. Zudem werde den Gliederungen der SPD umfangreiches Informationsmaterial für die Kampagne vor Ort zur Verfügung gestellt.
"Gute Arbeit" ist zudem Thema eines Leitantrages des SPD-Parteivorstands für den Hamburger Bundesparteitag der SPD im Oktober. Seine Kernbotschaft steht gleich zu Beginn in vier prägnante Sätze gefasst: "Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit. Deshalb wollen wir Vollbeschäftigung. Arbeit muss menschenwürdig sein. Deshalb wollen wir Gute Arbeit."
In zwölf Kapiteln stellen die Autoren dar, was die SPD unter Guter Arbeit versteht. Das reicht von den unverändert wichtigen Zielen der Vollbeschäftigung, fairer Entlohnung, guten Arbeitsbedingungen und Wahrung der Arbeitnehmerrechte bis hin zu Aus- und Weiterbildung, Gleichstellung beim beruflichen Aufstieg und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Darüber hinaus nehmen auch die Themen bessere Vermittlung und Absicherung, Bekämpfung illegaler Beschäftigung und Förderung der ehrenamtlichen Arbeit breiten Raum ein. Der Antrag schließt mit einem Ausblick auf die soziale Dimension Europas.
Auch das neue Hamburger SPD-Programm widmet dem Thema ein eigenes Kapitel.
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