Arbeitskreis Wirtschaft der Brücken-Allianz besichtigt Biogasanlage

Veröffentlicht am 07.05.2007 in Kommunalpolitik

Wolfgang Reihl (links) und die Teilnehmer aus dem AK Wirtschaft

Ausführlich über die umweltfreundliche Anlage informieren ließen sich die Mitstreiter des AK Wirtschaft vom Betreiber der Anlage, Wolfgang Reihl.
In einem Rundgang durch das Areal erfuhren die Besucher viel Wissenswertes über die Vergasung von Biomasse und die anschließende Energiegewinnung.

Gras-, Mais- und Getreidesilage ist das "Futter" für die Pilotanlage am Blätterrrangen in Arzberg. Dabei liefern Landwirte von Höchstädt bis Fischern die wertvolle Biomasse. Aber auch in der angrenzenden Tschechischen Republik werden Rohstoffe abgeholt. Das entstehende Gas treibt einen 16-Zylinder-Motor an, der den erzeugten Strom in das Netz der E.ON einspeist und gleichzeitig den benachbarten Betrieb Purus mit Wärme für die Heizung und die Produktion versorgt.

Großes Potential

"Von der Stange" gibt es noch keine Anlage, alles sei noch in der Anfangsphase, berichtete Reihl. Weiter erfuhren die Gäste, dass man 80% des zum Heizen importierten Gases einsparen könnte, wenn man nur 15% der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland für den Anbau der nachwachsenden Biomasse nutzen würde. Das würde gleichzeitig bedeuten, dass die Abhängigkeit von externen Rohstofflieferungen sinkt, betonte Reihl.

Am Schluss der Führung waren sich die Teilnehmer darin einig, dass in der Biomasse noch ein riesiges Potential schlummert.

 

 

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