Bürgermeister Dieter Thoma und seine Mannschaft nominiert

Veröffentlicht am 14.09.2007 in Wahlen


Die Hohenberger Sozialdemokraten haben in der Gaststätte "Ratsstüberl" erwartungsgemäß Bürgermeister Dieter Thoma erneut als Kandidaten für den Chefsessel im Rathaus aufgestellt. Er wurde einstimmig gewählt, ebenso die Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratsliste sowie die beiden Ersatzleute. "Die Personalfrage wurde hervorragend gelöst und stimmt zuversichtlich für die Kommunalwahl am 2. März 2008", strahlte Ortsvereinsvorsitzender und 2. Bürgermeister Hans-Jürgen Wohlrab.

Er begrüßte am Beginn der Nominierungsversammlung besonders den 1. Bürgermeister Dieter Thoma und bedankte sich bei ihm, dass er sich bereit erklärt hatte, nochmals für dieses Amt zu kandidieren. In den letzten Jahren sei es nicht leicht gewesen, angesichts der finanziellen Lage der Kommunen die Stadtgeschäfte zu führen. Umso höher sei Thomas Entscheidung zu schätzen.

SPD die treibende politische Kraft in Hohenberg

Die Stadtratsarbeit in den letzten Jahren sei Partei übergreifend offen, angenehm und kollegial gewesen, so Wohlrab weiter, auch wenn es sachbezogen ab und zu Meinungsverschiedenheiten gegeben habe. Wichtig sei es, persönliche Interessen außen vor zu lassen und Entscheidungen, manchmal auch unpopuläre, zum Wohle aller Hohenberger, Neuhauser und Sommerhauer Bürgerinnen und Bürger gemeinsam zu treffen.

"Die SPD in Hohenberg ist die treibende politische Kraft, mit einem lebendigen Ortsverein, der nicht nur vor Wahlen sich gestaltend im öffentlichen Leben unserer kleinen Stadt einbringt." Wohlrab bedankte sich bei allen Aktiven des Ortsvereins, sowie bei Bürgermeister und dem gesamtem Stadtrat für die geleistete Arbeit.

Wahlprogramm umgesetzt

In seiner Vorstellung betonte 1. Bürgermeister Thoma dass es in den letzten Jahren immer schwieriger geworden sei, erfolgreiche Kommunalpolitik umzusetzen. Als er 1996 das erste Mal zum Bürgermeister gewählt worden sei, habe er versprochen, die bürgernahe und verantwortungsbewusste Arbeit seiner Vorgänger im Amt fortzuführen. Viele Probleme Hohenbergs seien dabei gelöst worden. Die immer weniger werdenden Haushaltmittel hätten aber leider nicht die Erfüllung aller Wünsche möglich gemacht. Thoma wies darauf hin, dass alle Punkte des Wahlprogramms 2002 aufgearbeitet und erledigt worden seien, weil bei der Erstellung des Wahlprogramms von der Realität mit Blick auf das machbare ausgegangen worden sei. Darüber hinaus habe man aber auch Projekte verwirklicht, die weit über das Angedachte hinausgingen.

Die stiefmütterliche Behandlung unserer Region durch die Bayerische Staatregierung sei maßgeblich schuld an der teilweise katastrophalen finanziellen Lage der Kommunen in Ostoberfranken. Während im Speckgürtel München hunderte von Millionen Euro für Fußballstadien und Transrapid ausgegeben würden, vergrößerten sich die Schlaglöcher in unseren Staatsstraßen zusehends.

Abschließend bedankte sich Thoma bei seinen Stadtratskollegen für die Unterstützung auch in schwierigen Entscheidungen.

Einstimmige Wahlen

Zur Durchführung der Kandidatenwahlen wurden dann Ludmilla Amann, Albrecht Schläger und Gerhard Nowack in die Wahlkommission berufen.
Zum Kandidaten als 1. Bürgermeister wurde Dieter Thoma mit 100 % aller Stimmen gewählt. Er nahm, begleitet von starkem Applaus aller Anwesenden die Wahl an und versprach, seine gesamte Kraft zum Wohle der Stadt Hohenberg einzusetzen.
Bei der Wahl der Stadtratskandidaten wurde von der Versammlung die durch den Vorstand vorbereitete Liste unverändert mit 100 % Stimmen angenommen.
Während die beiden Stadträte Gerhard Nowack und Erwin Hasenkopf nicht mehr für den Stadtrat kandidieren, stellen sich Hans-Jürgen Wohlrab, Albrecht Schläger, Hubert Dorschner und Berndt Amann wieder zur Wahl.
Neu für den Stadtrat kandidieren Dagmar Köhler, Barbara Ludwig, Manuela Ries, Ottmar Klaubert, Jürgen Hoffmann, Michael Nowack und Michael Pusch. Als Ersatzkandidaten wurden Manfred Müller und Thomas Zeitler gewählt. Alle Kandidaten stellten sich kurz vor und betonten ausnahmslos, dass sie sich gerne für die Belange unserer Heimatstadt einsetzen würden.

In seinem Schlusswort dankte Hans Jürgen Wohlrab allen Kandidatinnen und Kandidaten. Er freue sich ganz besonders, dass man auch drei Frauen für diese Kandidatur gewinnen konnte und sehe sehr zuversichtlich den Wahlen im März 2008 entgegen.

 

 

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