CSU kann Schulprobleme Bayerns nicht lösen

Veröffentlicht am 23.05.2007 in Bildung

SPD-Bildungspolitiker Pfaffmann: 100 Lehrer reichen bei weitem nicht.

Der Bildungspolitiker Hans-Ulrich Pfaffmann hält die Ankündigung, wegen der Steuermehreinnahmen könnten noch in diesem Jahr Maßnahmen gegen Unterrichtsausfall finanziert werden, für ein Beispiel der Hilflosigkeit und der Unfähigkeit von CSU-Fraktion und Staatsregierung, bildungspolitische Probleme zu lösen. 100 Lehrer zusätzlich für Gymnasien und Realschulen seien kaum der berüchtigte Tropfen auf den heißen Stein. Allein an den 200 Gymnasien Bayerns fehlen laut Pfaffmann je mindestens zwei Lehrer. "Das sichert also keineswegs die dringend notwendige individuelle Förderung", stellt der Münchner Bildungspolitiker fest.

Interessant findet er jedoch eines: Noch bei der Befragung von Minister Schneider zum Unterrichtsausfall habe dieser erklärt, es gebe gar keinen und es handele sich bei den von der SPD genannten Beispielen lediglich um Einzelfälle. "Da fragen wir uns doch: Hat der Minister das Parlament falsch informiert?"

 

 

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