Gemeinsam für Hohenberg: Kandidaten und Ziele in Neuhaus vorgestellt

Veröffentlicht am 31.01.2008 in Wahlen

Zum Leo im "Berghof" hatten die Hohenberger Sozialdemokraten eingeladen, um die Frauen und Männer vorzustellen, die für die nächsten sechs Jahre Verantwortung als Bürgermeister und Stadtrat bzw Stadträtin übernehmen wollen.
Bürgermeister Dieter Thoma erläuterte die Ziele für Hohenberg, Neuhaus und Sommerhau, die zusammen mit den Kandidaten erarbeitet wurden.

Kommunalwahl als Persönlichkeitswahl

Eingangs begrüßte Ortsvereinsvorsitzender und 2. Bürgermeister Hans-Jürgen Wohlrab die anwesenden Zuhörer und hob die Bedeutung einer Persönlichkeitswahl hervor, wie sie die Kommunalwahl am 2. März darstelle. Er zeigte sich sehr erfreut darüber, dass die Liste der SPD eine gesunde Mischung aus erfahrenen Mitstreitern und Neueinsteigern, aus Männern und Frauen sowie aus Parteimitgliedern und Parteilosen sei.

"Mit dem Neuhauser Einwohner und Bürgermeister Dieter Thoma als Zugpferd haben wir die besten Chancen, zum Wohle unserer Stadt die Mehrheit im Stadtrat zu halten, besser noch auszubauen," stellte Wohlrab fest.

Bilanz in Neuhaus kann sich sehen lassen

Die Dorferneuerung in Neuhaus, den Ausbau der Wasserversorgung, die Lösung der Abwasserentsorgung mit dem Bau der Kläranlage waren nur drei der Punkte, die Dieter Thoma als Ergebnis erfolgreicher SPD-Mehrheitspolitik aufzeigen konnte. Als vorausschauend bezeichnete er die Ausweisung des Baugebietes "Mittlerer Hübel". Dadurch konnten viele Familien vor allem aus dem Selber Raum nach Neuhaus gezogen werden. Mit dem Ausbau der Kreisstraße und dem Neubau eines Gehweges habe die Sicherheit vor allem der Schulkinder deutlich verbessert werden können. Sein Dank galt den zahlreichen Eltern, die ihre Kinder über einen Gastschulantrag nach Hohenberg bzw. Schirnding in die Schule schickten und so nicht unwesentlich zum Erhalt beider Schulhäuser beitrügen.


Ein Blick auf die Zuhörer beim Leo.

Realistische und finanzierbare Ziele

Thoma machte deutlich, dass die Einhaltung des Haushaltssicherungskonzeptes und die Stabilisierung der finanziellen Situation unumgänglich seien. Hier sei man auf dem richtigen Weg, was sich durch die Verringerung des Fehlbetrages im laufenden Jahr zeige.

Gleichwohl hätten er und alle Kandidaten sich gemeinsam realistische und finanzierbare Ziele für die kommenden Jahre gesetzt. So wünsche er sich als stellvertretender Vorsitzender eine Fortführung der Brücken-Allianz Bayern-Böhmen, die in einigen Bereichen Lösungen ermögliche, die Hohenberg allein nicht schultern könne. Unverzichtbar seien der Erhalt beider Feuerwehren und die Unterstützung der Vereine sowie eine schnellstmögliche flächendeckende Versorgung des gesamten Stadtgebiets und seiner Ortsteile mit DSL, ohne Zuzahlung durch die Kommune. Damit Hohenberg für Familien weiter attraktiv bleibe, müsse der Schulbetrieb im Hohenberger Schulhaus gesichert bleiben.

Eine Betreuung älterer Menschen in ihren Wohnungen sei ebenso erstrebenswert wie die Ausdehnung des Baukindergeldes beim Kauf von Altbauten. So könne dazu beigetragen werden, auch die ältere Bausubstanz zu erhalten und ein großflächiges Leerstehen von Häusern zu vermeiden.

Absolut notwendig sei es auch, das Porzellanikon als bekanntesten Werbeträger für Hohenberg zu erhalten. Dies funktioniere aber nur, wenn die Kommune bei der Museumsumlage entlastet werde. "Die Finanzierung muss auf eine breitere Basis gestellt und der Staat an den Betriebskosten beteiligt werden!" verdeutlichte Thoma. Weiter nannte er für den Tourismus die Einführung eines Online-Buchungssystems, die Illumination des Ortskerns sowie die optimale Nutzung der Carolinenquelle, vor allem auch im wirtschaftlichen Bereich.

Martini: Erfolgreiche Landkreispolitik fortsetzen

Zuvor hatte Kreisvorsitzender Heinz Martini ein kurzes Resümee der erfolgreichen Kreispolitik in den letzten Jahren gezogen und anschließend einen Ausblick gewagt, welche Themen nach den Wahlen weiter verfolgt und neu angepackt werden müssen. Mit Petra Ernstberger als Landrätin sei sicher gestellt, dass im Landkreis weiterhin eine Politik der Integration und Ehrlichkeit praktiziert wird.


Der Kreisvorsitzende Heinz Martini bei seinen Erläuterungen zusammen mit Bürgermeister Dieter Thoma.

 

 

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