Jürgen Hoffmann steht den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort
Veröffentlicht am 28.02.2011 in Wahlen
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Lesen Sie dazu den enstprechenden Artikel im Selber Tagblatt vom 28.02.2011:
Vom Stellvertreter zum Chef Von Michael Geitz
Rund 40 Hohenberger Bürger kommen zur Wahlversammlung des SPD-Kandidaten. Er will in die Fußstapfen von Bürgermeister Dieter Thoma treten.
Hohenberg - Der 40-jährige Jürgen Hoffmann will es wissen: Am 13. März strebt der von der SPD ins Rennen geschickte Kandidat das Amt des ersten Bürgermeisters in Hohenberg an. Er bewirbt sich um die Nachfolge von Bürgermeister Dieter Thoma, der aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt angekündigt hat. Vorschusslorbeeren gab es für den Kandidaten bei einer Wahlversammlung in der "Ritterschänke" von SPD-Ortsvereinsvorsitzendem Hans-Jürgen Wohlrab: "Er muss sich Bürgernähe nicht erst noch erarbeiten, die hat er schon." Denn seit bereits drei Jahren sei der 2008 auf Anhieb in den Stadtrat gewählte Hoffmann auch einer der Stellvertreter des ersten Bürgermeisters.
Und darauf zielte auch der Kandidat in seinem gut dreiviertelstündigen Vortag ab. "Viele Bürger kennen mich durch meine zehnjährige Tätigkeit im Bauhof Hohenberg, da ich dadurch ständig in Hohenberg, Neuhaus und Sommerhau unterwegs bin und dabei sehr viel und engen Kontakt zur Bevölkerung habe." Bekannt sei, dass er auch viel mit der Hohenberger Jugend unterwegs sei. Egal ob in verschiedenen Vereinen, bei der Organisation von Festen mit den VW-Freunden oder auch beim Wiesenfest, wo er gerne einmal mit der Jugend feiere. Und das steht für den Kandidaten fest: Das Hohenberger Wiesenfest muss weiterhin so gefeiert werden, wie in der Vergangenheit, ohne jegliche Abstriche.
Ein heikles Thema in Hohenberg ist derzeit der Bauhof. Hierzu bezog Jürgen Hoffmann deutlich Stellung. Er werde mit dem Stadtrat um den Erhalt des Bauhofes kämpfen, "die letzte städtische Einrichtung, die uns noch geblieben ist."
Es könne nicht sein, dass immer nur die einen geben und die anderen nehmen, weil es so angeblich das Beste für die Gemeinde sein soll. "Ich bin mir ziemlich sicher, wenn der Bauhof nach Schirnding verlegt und dadurch der Weg nach Neuhaus und Sommerhau noch mehr Zeit in Anspruch nimmt, können wir bei unseren vielfältigen Arbeiten im weit entfernten Neuhaus vergeblich nach Synergieeffekten suchen."
Ein zweites derzeit heiß diskutiertes Thema ist das Porzellanikon, das den Hohenberger Haushalt jährlich mit mehr als 100 000 Euro belastet. Der Freistaat, so sei versprochen worden, wolle sich pro Jahr mit einer Million Euro am Umbau und Ausbau des Porzellanikons in Selb zu einer Fachhochschule beteiligen. "Ich persönlich glaube nicht daran, dass es dadurch zunächst eine Entlastung des Haushaltes geben wird. Deshalb hält sich meine Begeisterung vorläufig in Grenzen und mein Dank hat noch Zeit", sagte Hoffmann.
Klare Worte gab es von Jürgen Hoffmann auch zum Anbau an das Hohenberger Feuerwehrhaus. Er wolle sich für eine vernünftige und zügige Lösung einsetzten, weil die Sicherheit der freiwillig Dienstleistenden höchste Priorität besitze, die sei im alten Gebäude schon lange nicht mehr gewährleistet.
Bei der Lösung dieses Problems "müssen wir mit unseren Führungskräften der Feuerwehr unbedingt enger und ehrlicher zusammenarbeiten, um Ungereimtheiten, wie es sie in der Vergangenheit gab, zu vermeiden", betonte der Kandidat der Hohenberger SPD.