SPD-Fraktionsvize Beyer: Die 1,85 Milliarden Euro für den Transrapid sind ein politischer Preis, der nicht zu halten sein wird.
SPD spricht von reinem Scheinvertrag - Die Menschen in Bayern, die den Transrapid in ihrer großen Mehrheit ablehnen, sind der CSU egal.
"Die Realisierungsvereinbarung für das Transrapid-Projekt in München kann überhaupt nicht verwundern, denn seit Wochen war absehbar, dass ein Scheinvertrag geschlossen werden woll", erklärt in einer ersten Stellungnahme der SPD der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecher der Landtags-SPD, Dr. Thomas Beyer. "Alle Beteiligten wissen, dass die Kosten von 1,85 Milliarden Euro ein politischer Preis sind, der nicht zu halten sein wird", betont Beyer.
"Die jetzt gefundene Vereinbarung ist nichts als ein Abschiedsgeschenk für Herrn Stoiber", stellt der SPD-Fraktionsvize fest. "Es geht Stoiber und Huber nur um die Gesichtswahrung - die Menschen in Bayern, die in ihrer großen Mehrheit das Münchner Transrapid-Projekt ablehnen, sind der CSU egal und werden sich für dieses faule Stoiber-Geschenk entsprechend bedanken."
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