"Warum werden die Eltern nicht ernst genommen?"

Veröffentlicht am 16.07.2007 in Bildung

SPD-Bildungssprecher Pfaffmann: Der Kultusminister hat den Bezug zur Realtität in den Schulen vollkommen verloren - Eltern liegen richtig: die Schulklassen in Bayern sind viel zu groß.
Der SPD-Bildungssprecher Hans Ulrich Pfaffmann ist empört über die Haltung von Kultusminister Schneider gegenüber den 180 000 Eltern, die für ihre Kinder kleinere Klassen fordern und deren Unterschriften ihm überbracht worden sind. Schneider will den Eltern keine Hoffnung machen und sagte zudem, es sei wissenschaftlich nicht belegbar, dass sich kleinere Klassen positiv auf die Unterrichtsergebnisse auswirken.

"Reichen 180 000 Unterschriften aus ganz Bayern nicht aus, um das berechtigte Anliegen der Eltern ernst zu nehmen?", fragt sich Pfaffmann und fügt hinzu: "Diese 180 000 Eltern haben Recht: Wir haben zu große Klassen, zu wenig Lehrer und es fällt zu viel Unterricht aus. Schneider hat offensichtlich den Bezug zur Realität im Schulalltag verloren."

Man brauche überdies keine wissenschaftliche Untersuchung, um zu wissen, dass in zu großen Klassen die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler zu kurz komme, erklärt der SPD-Bildungssprecher. Die Reaktion von Schneider auf die Unterschriftenübergabe zeige auch, dass die Staatsregierung trotz der offensichtlichen Missstände nicht gewillt sei, durch Einstellung von ausreichend Lehrerinnen und Lehrern für Abhilfe zu sorgen. Offensichtlich würden alle Register gezogen, um das Versagen von Staatsregierung und CSU zu vertuschen.

 

 

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