Jetzt mit Integration ernst machen

Veröffentlicht am 13.07.2007 in Bundespolitik

Nach dem zweiten Integrationsgipfel hat die stellvertretende SPD-Vorsitzende Ute Vogt die Union aufgefordert, nun auch "die wirklich heißen Eisen" in Sachen Integration anzufassen.
Als einen "wichtigen Schritt, um den von der SPD eingeschlagenen Integrationskurs fortzusetzen", bezeichnete Vogt den am Mittwoch im Kabinett beschlossenen und auf dem Gipfel im Kanzleramt präsentierten Nationalen Integrationsplan.

Der Plan beweise, dass Integration in Deutschland endlich als Querschnittsaufgabe der gesamten Gesellschaft begriffen werde. Zudem habe der Gipfel deutlich gemacht, dass auch bei CDU/CSU die Erkenntnis angekommen zu sein scheint, dass die Integration von Migrantinnen und Migranten eines der bedeutendsten gesellschaftlichen Themen der kommenden Jahrzehnte sein werde. Ute Vogt betonte, dass sich nach den "Gruß-Gott-Terminen in Sachen Integration" nun zeigen müsse, ob es der Union mit dem Thema wirklich ernst sei. Als Beispiel nannte sie die von der SPD verfolgten Ziele, Ausländerinnen und Ausländern Mehrstaatigkeit und auch politische Teilhabe durch kommunales Wahlrecht zu ermöglichen. MATERIAL ZUM ARTIKEL
 

 

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