Oberfranken liegt weiterhin zurück - Beleg für verfehlte Strukturpolitik der Staatsregierung

Veröffentlicht am 20.09.2007 in Landespolitik

Zu den gestern in oberfränkischen Medien zitierten Auswertungen des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung und des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder über die Wirtschaftskraft von oberfränkischen Städten und Landkreisen (gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf) erklärt die hochfränkische SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger:
"Die Auswertung der Daten über die Wirtschaftskraft oberfränkischer Städte und Landkreise ist ein erneuter Beleg für die verfehlte Strukturpolitik der Bayerischen Staatsregierung.

Ein Vergleich der oberfränkischen Zahlen mit denen anderer Regionen im Freistaat zeigt zunächst, dass insbesondere der östliche Teil des Regierungsbezirks weiterhin zurück liegt. Außerdem wird aus einer Analyse der Zahlen deutlich, dass die großen Verdichtungsräume München, Nürnberg und Augsburg eine Wirtschaftskraft pro Kopf von knapp 40.000 Euro aufweisen, während die grenznahen und überwiegend strukturschwachen Räume auf einen Wert von knapp 27.000 Euro kommen. Dieses ausgeprägte Gefälle zwischen Nord und Süd sowie zwischen Ballungsräumen und ländlichem Raum ist ein Armutszeugnis für die Regierung Stoiber. Die Staatsregierung muss nun schleunigst zu einer doppelten Prioritätensetzung in der Strukturpolitik kommen. Es muss gelten ‚Nord vor Süd und Land vor Stadt’. Sonst laufen wir Gefahr, in Oberfranken weiter abgehängt zu werden." Im beigefügten pdf-Dokument finden Sie eine Auswahl an Zahlen zur Wirtschaftskraft bayerischer Städte, Landkreise und Regionen sowie einen Quellenverweis.
 

 

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