Die haushalts- und finanzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Adelheid Rupp, stellt mit Nachdruck klar, dass die von Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon immer aufs Neue verwendete Darstellung, die neuen Schulden in Höhe von zehn Milliarden Euro für die Landesbank tangierten den Staatshaushalt nicht, sachlich nicht zu halten ist. "Es gibt nur einen bayerischen Staatshaushalt. Im Rahmen dieses Haushalts werden jetzt die Schulden gemacht und in den kommenden Jahren die Zinsen bezahlt."
Die SPD-Haushaltssprecherin weist damit den falschen Eindruck zurück, die desaströsen finanziellen Folgen des Landesbankdebakels würden die bayerischen Staatsfinanzen eigentlich nicht betreffen. Rupp: "Das Gegenteil ist richtig: Die jährliche zusätzliche Zinsbelastung in Höhe von voraussichtlich rund 500 Millionen Euro muss aus dem Haushalt beglichen werden.







