Fraktionsvize Werner-Muggendorfer begrüßt Vereinbarung zwischen Bund und Ländern und fordert Rechtsanspruch auf Krippenplätze.
Fraktionsvize Werner-Muggendorfer begrüßt Vereinbarung zwischen Bund und Ländern und fordert Rechtsanspruch auf Krippenplätze.
Die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Johanna Werner-Muggendorfer begrüßt den geplanten Ausbau der Kinderbetreuung in Deutschland. "Hier wird das Anliegen von Eltern und Kindern anerkannt und umgesetzt. Wir freuen uns auch, dass die von Familienministerin Renate Schmidt begonnene Politik in ihrem Sinn weitergeführt wird. Der Krippengipfel hat nochmals gezeigt, wie weit Bayern dem Bedarf hinterherhinkt", erklärt Werner-Muggendorfer. Die SPD-Landtagsfraktion fordert jetzt ein Sonderprogramm für den Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren. Die Mittel dafür müssten in den Nachtragshaushalt eingestellt werden. "Die bayerische Staatsregierung muss die Vereinbarungen schnell und unbürokratisch umsetzen, denn es geht um eine gerechte Verteilung von Chancen: Kinderkrippen sind nicht nur Betreuung, sie tragen auch zur frühkindlichen Bildung bei."
Bedauerlich findet Werner-Muggendorfer, dass sich Bund und Länder nicht auf einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz einigen konnten. Es sei besser, einen Rechtsanspruch zu gewähren als eine starre Quote zu vereinbaren. "Außerdem können wir nur mit einem Rechtsanspruch sicher sein, dass alle Eltern, die einen Krippenplatz für ihr Kind wünschen, ihn auch bekommen", so die ehemalige Kindergartenleiterin. "Wir fordern also einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung, sowohl in der Krippe als auch im Kindergarten."

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