SPD schafft Generationswechsel und behält die Mehrheit im Stadtrat

Veröffentlicht am 05.04.2014 in Wahlen

Bericht aus der Vorstandsitzung vom 01.04.2014

Die Nachbetrachtung der Kommunalwahl war eines der Hauptthemen bei der Vorstandsitzung der Hohenberger Sozialdemokraten. Vorsitzender Hans Jürgen Wohlrab musste feststellen, dass die SPD erstmalig seit Jahrzehnten bei den Gesamtstimmen unterlegen war. Dies habe sicher mehrere Gründe gehabt. Einer davon sei der vollzogene Generationswechsel. „Ohne dass wir einen Sitz abgeben mussten, liegt unser Altersschnitt mit vier neuen, überwiegend jüngeren Stadträten nun bei 45 Jahren und damit deutlich unter dem der CSU“, freute sich Wohlrab.

In seiner Analyse erklärte Albrecht Schläger, selbst seit 42 Jahren Stadtrat, er verstehe nicht, dass die örtliche CSU anfangs die Berechnung der Sitzverteilung angezweifelt habe. Während die Christsozialen dieses Mal 53,8% erreicht hätten, ohne einen weiteren Sitz zu ergattern, war es vor 12 Jahren die SPD, welche mit 53,6 % nur knapp den Gewinn eines weiteren Stadtratsmandats verfehlt hatte. Selbst 2002 seien es noch 52,2% gewesen.

Berndt Amann gratulierte den gewählten Stadträten und wünschte ihnen viel Erfolg und Freude am neuen Amt. Es freue ihn besonders, dass die SPD ihre Mehrheit behaupten konnte und so in der Lage sei, wie bisher zum Wohle von Hohenberg weiter zu arbeiten. Auch dass drei Frauen den Einzug ins Rathaus geschafft hätten, sei ein tolles Ergebnis.

Bürgermeister Jürgen Hoffmann betonte, dass er sich auf die kommenden Aufgaben freue und gratulierte nochmals allen Gewählten. Erfreulich sei die Tatsache, dass viele unterschiedliche Sachgebiete von den Stadträtinnen und Stadträten der SPD fachlich abgedeckt würden.

Hubert Dorschner meinte, dass man diesmal dem allgemeinen Trend Tribut habe zollen müssen. Warum gerade in den häufig von der Staatsregierung vernachlässigten ländlichen Gegenden Oberfrankens die CSU so viele Wähler habe, sei im allerdings unerklärlich. In diesem Zusammenhang sei auch die Arbeit der großen Koalition zu sehen. Wie bei der letzten „Groko“ sei es auch nun wieder die SPD, die Politik mache und vieles auf den Weg bringe. Die Erfolge heimsten aber CDU/CDU und die Kanzlerin ein. „Bleibt nur zu hoffen, dass die SPD bei der nächsten Bundestagswahl nicht wieder zu Unrecht abgestraft wird“, gab der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende zu bedenken.

 

 

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