Wahlkampfauftakt "Gemeinsam für Hohenberg" erfolgreich gestartet!

Veröffentlicht am 14.01.2008 in Wahlen

2. Bürgermeister und Ortsvereinsvorsitzender Hans-Jürgen Wohlrab

Zustimmung auf ganzer Linie erfuhren die Hohenberger Kandidatinnen und Kandidaten bei der Wahlauftaktveranstaltung in der "Ritterschänke" für sich und ihr Programm, welches sie sich für die kommenden sechs Jahre zum Ziel gesetzt haben.
Ortsvereinsvorsitzender Hans-Jürgen Wohlrab hob eingangs die Bedeutung einer Persönlichkeitswahl hervor, wie sie die am 2. März darstelle. Hierbei zählten weniger Amt oder Titel sondern das Engagement im Ort und die Akzeptanz in der Bevölkerung. "Neben diesen Merkmalen und den vielfältigen beruflichen Qualifikationen zeichnet die SPD-Kandidaten die wohl wichtigsten Eigenschaften für eine Politik zum Wohle unserer Stadt aus: Ein gesunder Menschenverstand und die Liebe zu Hohenberg."

So gesehen hätte die SPD beste Aussichten, erneut ein sehr gutes Ergebnis einzufahren und die Mehrheit im Stadtrat auszubauen. Er freue sich, als Zugpferd den 1. Bürgermeister Dieter Thoma an Bord zu haben, der sich in den letzten 12 Jahren weit mehr als ein ehrenamtlicher Bürgermeister für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger aus Hohenberg, Neuhaus und Sommerhau eingesetzt habe.

Drei Frauen auf den ersten sechs Listenplätzen

Wohlrab merkte an, er sei stolz darauf, dass sich drei Frauen unter den ersten sechs Listenplätzen eingereiht hätten. Ein Zeichen des Vertrauens in die Hohenberger Sozialdemokratie sei auch die Tatsache, dass fünf parteilose Frauen und Männer mit antreten. Ebenso freue er sich, dass die SPD-Liste im Gegensatz zu der der CSU annähernd die Einwohnerzahlen in den Ortsteilen widerspiegle. "Wir haben zwei Kandidaten aus Neuhaus, drei wären ganz korrekt gewesen. Aber dafür zählt der Bürgermeister ja doppelt!" bemerkte er augenzwinkernd.

"Gemeinsam für Hohenberg" bedeute für die SPD, dass der Bürgermeister, beide Fraktionen, die Insitutionen und Vereine sowie alle Hohenberger, denen die Zukunft Ihrer Gemeinde am Herzen liegt, zusammen nach den besten Wegen und Lösungen suchen müssten. "Gemeinsam für Hohenberg" sei aber auch die Ansage der Kandidatinnen und Kandidaten, dass sie miteinander als die bessere Mannschaft antreten wollen. Wohlrab bat alle Bürgerinnen und Bürger um ihr Vertrauen und ihre Stimme am Wahlsonntag.

Sein Dank galt Dieter Thoma für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen sechs Jahren und den Stadträten aller Fraktionen für den respektvollen und sachlichen Umgang untereinander. Dies sei nicht in allen Stadtratsgremien selbstverständlich.


Gutgelaunt und zuversichtlich: Bürgermeister Dieter Thoma, Landratskandidatin Petra Ernstberger und SPD-Kreisvorsitzender Heinz Martini

Erfolgreiche SPD-Politik

Bürgermeister Thoma nannte in seiner Ansprache einige der wichtigsten Erfolge seiner Politik, die auch die Politik der SPD-Mehrheitsfraktion sei: Die Dorferneuerung in Hohenberg und Neuhaus, den Ausbau der Wasserversorgung auf einen zeitgemäßen Stand durch die Übergabe an die ESM, sowie die Gründung der Stadtwerke Hohenberg für die Abwasserbeseitigung. Weitere Meilensteine seien die von Berndt Amann angestoßene LKW-Sperre für Hohenberg und die Sanierung der städtischen Liegenschaften in der Wohnungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft gewesen. Durch die Ausweisung eines Gewerbegebietes und von Baugebieten in Hohenberg und Neuhaus habe man richtig und mit Weitblick auf die aktuellen Anforderungen reagiert.

Realistische und finanzierbare Ziele

Unumgänglich seien die Einhaltung des Haushaltssicherungskonzeptes und die Stabilisierung der finanziellen Situation. Hier sei man auf dem richtigen Weg, was sich durch die Verringerung des Fehlbetrages im laufenden Jahr zeige.

Gleichwohl hätten er und alle Kandidaten sich gemeinsam realistische und finanzierbare Ziele für die kommenden Jahre gesetzt. So wünsche er sich als stellvertretender Vorsitzender eine Fortführung der Brücken-Allianz Bayern-Böhmen, die in einigen Bereichen Lösungen ermögliche, die Hohenberg allein nicht schultern könne. Unverzichtbar seien der Erhalt beider Feuerwehren und die Unterstützung der Vereine sowie eine schnellstmögliche flächendeckende Versorgung des gesamten Stadtgebiets mit DSL, ohne Zuzahlung durch die Kommune. Damit Hohenberg für Familien weiter attraktiv bleibe, müsse der Schulbetrieb im Hohenberger Schulhaus gesichert bleiben.

LKW-Verbot muss bleiben

Nach Bekanntwerden von Bestrebungen aus dem Bayerischen Innenministerium, die LKW-Sperre wieder aufzuheben, habe er, entsprechend dem Stadtratsbeschluss, an Innenminister Herrmann geschrieben und um sofortige Klarstellung gebeten. Er werde sich dabei mit einer Antwort bis nach den Kommunalwahlen nicht zufrieden geben. Die Bürgerinnen und Bürger hätten ein Recht darauf, die Wahrheit vor der Wahl zu erfahren.

Eine Betreuung älterer Menschen in ihren Wohnungen sei ebenso erstrebenswert wie die Ausdehnung des Baukindergeldes beim Kauf von Altbauten. So könne dazu beigetragen werden, auch die ältere Bausubstanz zu erhalten und ein großflächiges Leerstehen von Häusern zu vermeiden.

Absolut notwendig sei es auch, das Porzellanikon als bekanntesten Werbeträger für Hohenberg zu erhalten. Dies funktioniere aber nur, wenn die Kommune bei der Museumsumlage entlastet werde. "Die Finanzierung muss auf eine breitere Basis gestellt und der Staat an den Betriebskosten beteiligt werden!" verdeutlichte Thoma. Weiter nannte er für den Tourismus die Einführung eines Online-Buchungssystems, die Illumination des Ortskerns sowie die optimale Nutzung der Carolinenquelle, vor allem auch im wirtschaftlichen Bereich.

Ernstberger und Martini: Erfolgreiche Politik fortsetzen

Zuvor hatten Landratskandidatin Petra Ernstberger und Kreisvorsitzender Heinz Martini ein kurzes Resümee der erfolgreichen Kreispolitik in den letzten Jahren gezogen und anschließend einen Ausblick gewagt, welche Themen nach den Wahlen weiter verfolgt und neu angepackt werden müssen.

Ernstberger stellte sich in ihrem Grußwort erneut klar gegen den Neubau einer vierspurigen Ost-West-Verbindung. Sie versprach als Landrätin eine Politik der Integration und Ehrlichkeit und dankte dem Ortsverein Hohenberg für die seit vielen Jahren stets verlässliche Unterstützung.

Kreis- und Fraktionsvorsitzender Heinz Martini griff in alphabetischer Reihenfolge die Inhalte auf, bei denen die gedeihliche Politik des scheidenden Landrats Dr. Peter Seißer und der Landkreis-SPD zu Erfolgen geführt habe. Als herausragend nannte er den erfolgreichen Kampf gegen rechtsradikale Bestrebungen und den Erhalt des zweihäusigen Klinikums Fichtelgebirge in öffentlicher Hand. Dadurch hätten viele Arbeitsplätze erhalten werden können, auch deshalb, weil die Belegschaft freiwillig Einbußen bei der Bezahlung in Kauf genommen hätte.

Hohenberger SPD optimal aufgestellt

Sowohl Ernstberger als auch Martini bescheinigten den Hohenberger Sozialdemokraten für die anstehenden Wahlen personell und inhaltlich optimal aufgestellt zu sein und wünschten ihnen viel Erfolg zum Wohle Hohenbergs.

 

 

Der Film zum Ehrenamt im Fichtelgebirge

Die Basis für Ortsvereine

DIE Seite für SPD Webmaster