Schulsprengel Neuhaus: Stellungnahme der SPD-Fraktion zum Leserbrief von Peter Achtziger

Veröffentlicht am 22.06.2015 in Ratsfraktion

Wieder einmal beschwert sich Herr Achtziger über die Sozialdemokraten. Diesmal beklagt er, dass die SPD in der Vergangenheit trotz Mehrheit nie eine Änderung des Schulsprengels Neuhaus beschlossen hat. Dafür gibt es einen guten Grund, der auch für Herrn Achtziger all die Jahre mit Ausschlag gebend war: Weil für uns immer der Wille der betroffenen Eltern Vorrang hatte. Und bis vor einigen Jahren tendierte dieser Elternwille eher Richtung Selb.
Nun setzt sich bei den Eltern der einzuschulenden Kinder immer deutlicher der Wunsch durch, ihre Sprösslinge wohnortnäher einzuschulen. Dieser Wunsch resultiert aus dem sehr guten Ruf des Schulhauses in Schirnding, aber auch aus dem Unverständnis über das nie enden wollende Hickhack zwischen Hohenberg und Neuhaus. Jetzt haben wir die Möglichkeit, die historische Fehlentscheidung einer schulischen Abkopplung des Ortsteils Neuhaus zu korrigieren.
Ich finde es unerträglich, dass Herr Achtziger seine offenkundige Abneigung gegen Hohenberg im Allgemeinen und gegen die SPD im Besonderen auf dem Rücken der besorgten Eltern zelebriert. Wir Stadträte haben die Verpflichtung, langfristige Entscheidungen zum Wohl aller Bürger zu treffen. Das dürfen wir nie aus den Augen verlieren, auch nicht, wenn sich die Mehrheitsverhältnisse ändern.
Herrn Achtziger wünsche ich, dass er nicht vorbehaltlos an seit Jahrzehnten eingewachsenen Strukturen festhält, sondern auch positiven Veränderungen und dem Willen der Neuhauser Jungeltern und ihrern Kindern eine Chance gibt. Hohenberg und Neuhaus täte das gut.

 


 

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