SPD Hochfranken: Museumserweiterung rückt in greifbare Nähe.

Veröffentlicht am 02.10.2015 in Bildung

Eine Anfrage von Klaus Adelt ergibt:

Museumserweiterung rückt in greifbare Nähe.

Mödlareuth: Was lange währt, wird endlich gut? Auf Nachfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Adelt gibt das Kultusministerium bekannt, dass die geplante Erweiterung des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth ein gutes Stück vorangekommen ist. Bereits mit dem Ministerratsbeschluss von 2009 wurde erstmals der Auftrag zur Erstellung eines Konzeptes zur „baulichen und didaktisch-pädagogischen Weiterentwicklung“ des einzigen bayerischen Museums zur innerdeutschen Teilung erteilt. Drei lange Jahre später 2012 folgte der nächste Ministerratsbeschluss, in welchem die Erweiterung des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth in das Bayerische Kulturkonzept mit aufgenommen wurde, unter dem Vorbehalt, dass der Bund denselben Anteil der Bau- und Erweiterungskosten übernimmt. 

Bereits mit dem Ministerratsbeschluss von 2009 wurde erstmals der Auftrag zur Erstellung eines Konzeptes zur „baulichen und didaktisch-pädagogischen Weiterentwicklung“ des einzigen bayerischen Museums zur innerdeutschen Teilung erteilt. Drei lange Jahre später 2012 folgte der nächste Ministerratsbeschluss, in welchem die Erweiterung des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth in das Bayerische Kulturkonzept mit aufgenommen wurde, unter dem Vorbehalt, dass der Bund denselben Anteil der Bau- und Erweiterungskosten übernimmt. Dann wurde es wieder still um „Little Berlin“, weshalb Klaus Adelt seit seinem Einzug in den Bayerischen Landtag 2013 mehrfach in München an den verschiedensten Stellen nachhakte, sei es mit Anfragen, Anträgen sowie in persönlichen Gesprächen in den verantwortlichen Stellen. So nun auch diese Woche mit einer Anfrage zum Plenum. Die Antwort des Kultusministeriums indes war eine faustdicke Überraschung für Adelt: Nachdem ein erstes Konzept verworfen wurde, liegt nämlich nun ein neues Konzept einer renommierten Zeithistorikerin und Ausstellungsmacherin vor, die auch beim Aufbau der Gedenkstätte Bernauer Straße in Berlin beteiligt war. Das Konzept sieht eine Neugestaltung der Außenanlage, Räume für die Dauerausstellung (500m²) und für die Sonderausstellung (150 m²) vor, sowie den Neubau bzw. die Erweiterung von Foyer, Seminarräumen und Sanitäranlagen. Das umfangreiche Planungs- und Finanzierungskonzept hat ein Volumen von ca. zehn Millionen Euro. Das Kultusministerium, sowie der Wissenschaftliche Beirat des Zweckverbandes des Museums haben das neue Konzept bereits gebilligt. Jetzt fehlt nur noch die Zusage zum Konzept seitens des Bundes, der wohl noch im Oktober darüber entscheiden wird. Klaus Adelt nutzte nun heute die Gelegenheit in der Kreistagssitzung, um bei Landrat Dr. Oliver Bär nochmals nachzuhaken, welcher den gegenwärtigen Planungsstand schließlich bestätigte. Gleichwohl die finanzielle Beteiligung des Bundes wie im Ministerratsbeschluss von 2012 noch nicht abschließend geklärt ist, freut sich Adelt über die jüngsten Entwicklungen ungemein. „Jetzt geht es endlich voran. Mödlareuth ist ein weltweit bekanntes Mahnmal für die Absurdität der deutschen Teilung, das gemessen an den Besucherzahlen zu den größten, beliebtesten und wichtigsten Museen Oberfrankens zählt.“ Der aktuelle Planungsstand stimme optimistisch, dass der unsägliche Container, der derzeit für die Museumspädagogik vor Ort zur Verfügung steht, mittelfristig der Vergangenheit angehört, so Adelt abschließend.

 

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