25.07.2011 | Gesundheit

Ärztehaus in der ehemaligen Schule eingeweiht

 
Lesen Sie dazu den enstprechenden Artikel im Selber Tagblatt vom 21.07.2011:

Fanfaren für die Mediziner
Bürgermeister Jürgen Hoffmann übergibt das Ärztehauses offiziell an Dr. Pavel Sefr und Dr. Martin Vondracek. Viele Hohenberger nutzen den Tag der offenen Tür. Von Berndt Amann

Hohenberg - Groß ist das Interesse an dem neuen Ärztehaus in Hohenberg: Viele Bürgerinnen und Bürger kamen jetzt zur offiziellen Einweihung. Die beiden Ärzte veranstalteten dazu einen Tag der offenen Tür. Bürgermeister Jürgen Hoffmann begrüßte die vielen Gäste, ganz besonders Dr. Hartmut Gallmeier sowie die Nutzer des Ärztehauses, den Allgemeinmediziner Dr. Martin Vondracek und den Zahnarzt Dr. Pavel Sefr.

Nach der Schließung des Schulhauses sei es Glück im Unglück gewesen, dass sein Amtsvorgänger Dieter Thoma die Idee hatte, im leerstehenden Schulhaus eine Arztpraxis unterzubringen, sagte Hoffmann. Thoma habe mit Dr. Gallmeier und Dr. Vondracek im Herbst 2009 erste Gespräche geführt, nachdem Dr. Gallmeier erklärt hatte, dass er sich im Jahre 2010 zur Ruhe setzen und Dr. Vondracek seine Praxis übernehmen werde.

25.11.2010 | Gesundheit von SPD-Kreisverb. Fichtelgebirge

Versicherte sind bei Schwarz-Gelb die Verlierer

 

Topthema Gesundheitsreform

Die Fakten
  • Die Krankenversicherungsbeiträge werden ab dem 1. Januar 2011 von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent steigen.
  • Arbeitnehmer zahlen dann 8,2 Prozent, Arbeitgeber 7,3 Prozent Krankenversicherungsbeitrag – 0,9 Prozent weniger als die Arbeitnehmer.
  • Ein Durchschnittsverdiener muss nach den neuen Sätzen rund 145 Euro mehr pro Jahr Krankenversicherungsbeiträge zahlen.
  • Hinzu kommen die Zusatzbeiträge, über deren Höhe jede Krankenkasse künftig selbst bestimmen soll. Hiermit soll jede Kasse ihr Defizit ausgleichen.
Klicken Sie hier und lesen Sie, was das für die Versicherten bedeutet.

29.05.2010 | Gesundheit

Kopfpauschale ist und bleibt unsozial

 
ANDREA NAHLES: ''Herr Rösler soll seine Pläne begraben und nicht verschlimmern!''

Als "Mogelverpackungen", die nichts am Kern des Inhalts änderten, hat SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles die neuesten Kopfpauschale-Pläne von Gesundheitsminister Rösler bezeichnet.
Offenbar wolle die Bundesregierung die Kopfpauschale sogar noch ungerechter machen, wenn sie sich vom ursprünglich vorgesehenen steuerfinanzierten Sozialausgleich verabschiede, so Nahles. "Der ständig neue Anlauf der Bundesregierung, die unsoziale Kopfpauschale attraktiver erscheinen zu lassen, lässt ihre ursprüngliche Idee mehr und mehr verschwinden", kommentiert Nahles die neuesten Pläne von Gesundheitsminister Rösler. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, Rösler plane ergänzend zum allgemeinen Beitragssatz einen zusätzlichen Pro-Kopf-Beitrag für die 50 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung.

26.03.2010 | Gesundheit

Alle Seehofer- und Söder-Beteuerungen sind nur Schaumschlägerei

 
KATHRIN SONNENHOLZNER: ''Die absolute Entsolidarisierung des Gesundheitssystems.''

Die Worte von Ministerpräsident Seehofer und seines Gesundheitsministers Söder hinsichtlich einer Ablehnung der "Kopfprämie" sind nicht nur für die CSU-Landesgruppe in Berlin, sondern auch offensichtlich für die CSU-Landtagsfraktion nur Schall und Rauch. Die CSU hat nämlich heute im Gesundheitsausschuss des Landtags einen SPD-Antrag abgelehnt, der nur folgenden Satz enthält: "Der Landtag spricht sich gegen die Einführung einer 'Kopfprämie' zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung aus."
Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kathrin Sonnenholzner, erinnert daran, dass die ehemalige Sozialministerin Christa Stewens (CSU) noch vor zwei Wochen im Rahmen der Beratungen zu einem umfassenderen SPD-Antrag gesagt hatte, wenn die SPD nur diesen einen Satz hätte abstimmen lassen, hätte sie zugestimmt.

08.10.2009 | Gesundheit

Krankenkassenbeitrag muss nicht steigen

 
ULLA SCHMIDT: ''Keine höheren Beiträge für die Versicherten!''

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt spricht sich gegen eine Erhöhung des Beitragssatzes zur Krankenversicherung aus. Diese sei "weder angebracht noch sinnvoll", erklärte Schmidt. Stattdessen seien alle Akteure im Gesundheitswesen in der Pflicht, über Einsparmöglichkeiten nachzudenken.
Nach Berechnungen des Schätzerkreises für die Gesetzliche Krankenversicherung fehlen im kommenden Jahr knapp 7,5 Milliarden Euro im Gesundheitsfonds. Dem stehen aber Rücklagen der Versicherer in Höhe von rund fünf Milliarden Euro gegenüber. Zudem habe der Staat den Kassen in diesem Jahr ein zinsloses Darlehen gegeben, das frühestens 2011 zurückgezahlt werden müsse. Über eine solche Regelung müsse man auch für das kommende Jahr nachdenken, so Schmidt.

23.07.2009 | Gesundheit

Ärztehonorare: Söder hat falsch gespielt

 
BayernSPD-Vorsitzender FLORIAN PRONOLD: ''Horrorszenario ist nicht eingetreten.''

Zur Auswertung der Ergebnisse der Honorarreform erklärt der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold: "Die Honorarreform hat unter den Ärzten Gewinner und Verlierer hervorgebracht. Viele bayerische Ärzte können mit einem deutlichen Honorarplus rechnen. Dort, wo es Verluste gibt, halten sie sich in engen Grenzen. Diese Ergebnisse stehen in völligem Kontrast zu den Horrorszenarien, die vor allem Markus Söder verbreitet hat.
Dafür gibt es nur zwei mögliche Erklärungen: Entweder der bayerische Gesundheitsminister war völlig ahnungslos, was die Auswirkungen des Gesetzes anlangt. Oder er hat falsch gespielt, die Ärzte wider besseres Wissen aufgewiegelt und die Öffentlichkeit belogen. Eines steht fest: Söder ist immer noch der alte. Propaganda ist ihm wichtiger als Politik. Seine Wandlung zum seriösen Minister ist ein Fall von politkosmetischer Chirurgie."

02.04.2009 | Gesundheit

Zusätzliche Belastungen in Milliardenhöhe für Versicherte

 

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Franz Maget sieht in dem Vorschlag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) zur Reform des Gesundheitssystems einen "brutalen Anschlag auf den Sozialstaat und die solidarische Gesellschaft".
Der von vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt vertretene Vorschlag laufe auf eine Kopfpauschale hinaus, bei der jeder Versicherte unabhängig vom Einkommen den gleichen Beitrag leiste. Ehepartner wären nicht mehr mitversichert und Kinder sowie sozial Schwache würden über Steuern finanziert. Darüber hinaus würde es keinen Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung mehr geben. "Das bedeutet eine Privatisierung der Risiken nach dem Vorbild der USA. Wir werden diesen Weg in die Entsolidarisierung massiv bekämpfen, denn auf die Versicherten kämen Mehrbelastungen in Milliardenhöhe zu. Sie würden nicht nur einen erhöhten Beitrag leisten, sondern zusätzlich über Steuern für Gesundheit zahlen", erklärt der SPD-Fraktionschef.


 

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