Wahlen
28.02.2011 | Wahlen
Vom Stellvertreter zum Chef
Von Michael Geitz
Rund 40 Hohenberger Bürger kommen zur Wahlversammlung des SPD-Kandidaten. Er will in die Fußstapfen von Bürgermeister Dieter Thoma treten.
Hohenberg - Der 40-jährige Jürgen Hoffmann will es wissen: Am 13. März strebt der von der SPD ins Rennen geschickte Kandidat das Amt des ersten Bürgermeisters in Hohenberg an. Er bewirbt sich um die Nachfolge von Bürgermeister Dieter Thoma, der aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt angekündigt hat. Vorschusslorbeeren gab es für den Kandidaten bei einer Wahlversammlung in der "Ritterschänke" von SPD-Ortsvereinsvorsitzendem Hans-Jürgen Wohlrab: "Er muss sich Bürgernähe nicht erst noch erarbeiten, die hat er schon." Denn seit bereits drei Jahren sei der 2008 auf Anhieb in den Stadtrat gewählte Hoffmann auch einer der Stellvertreter des ersten Bürgermeisters.
26.02.2011 | Wahlen
Kein Platz war mehr frei im Nebenraum der Ritterschänke in Hohenberg, als der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Hoffmann den erwartungsvollen Bürgerinnen und Bürgern seine Ziele erläuterte.
Die fast 50 Besucher, zu denen auch die Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger zählte, konnten sich ein Bild davon machen, wie sich der Bürgermeisterkandidat der SPD seine Arbeit als Rathauschef vorstellt. Nach einer regen Diskussion ehrte der Ortsverein Hanni Jena und Thomas Zeitner für 10 Jahre Parteizugehörigkeit. Weitere Fotos vom Bürgergespräch finden Sie hier. Ein detaillierter Bericht zur Veranstaltung folgt in Kürze.
23.02.2011 | Wahlen von SPD-Kreisverb. Fichtelgebirge
Erdrutschsieg in Hamburg: Dem vorläufigem Endergebnis zufolge erreicht die SPD bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg fast 50 Prozent der Stimmen. SPD-Chef Sigmar Gabriel gratuliert den Hamburger Sozialdemokraten und ihrem Spitzenkandidaten Olaf Scholz zu diesem "historischen Ergebnis".
Die SPD kann in Hamburg allein regieren. Dem vorläufigen Endergebnis zufolge erreicht sie 48,3 Prozent der Stimmen. Die CDU halbiert ihr Ergebnis und rutscht auf 21,9 Prozent. Die Grünen kommen auf 11,2 Prozent. FDP (6,6 Prozent) und Linkspartei (6,4 Prozent) schaffen es ebenso in die Bürgerschaft.
17.01.2011 | Wahlen
Jetzt geht es um den Chefsessel
Die Hohenberger SPD nominiert Jürgen Hoffmann als Kandidaten für das Bürgermeisteramt. 24 Stunden später wird Wolfgang Wohlrab für die CSU als Anwärter gekürt.
Hohenberg - Seit Freitag- beziehungsweise Samstagabend stehen mit Jürgen Hoffmann und Wolfgang Wohlrab die Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Hohenberg fest. Die Nominierung erfolgte in beiden Fällen einstimmig. In der "Ritterschänke" präsentierte SPD-Ortsvorsitzender Hans-Jürgen Wohlrab Jürgen Hoffmann den zahlreichen Interessierten, die zur Versammlung gekommen waren. Er zeigte großes Verständnis für den Rücktritt von Dieter Thoma aus gesundheitlichen Gründen und dankte ihm - wie alle nachfolgenden Redner - für sein insgesamt 27-jähriges Wirken als Stadtrat und Bürgermeister für Hohenberg. Eine Rüge erteilte der zweite Bürgermeister der Marktgemeinde Schirnding, "die innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft mehr nimmt als gibt", wobei Wohlrab die geplante Zusammenlegung des Bauhofs am Standort Schirnding scharf kritisierte.
11.05.2010 | Wahlen
Die SPD leitet aus dem Wahlergebnis in NRW den klaren Auftrag der Regierungsbildung ab – und die Verpflichtung, die durch Schwarz-Gelb geplante Entsolidarisierung der Gesellschaft zu stoppen. Erste Gespräche will Hannelore Kraft mit den Grünen führen. Am Abend beraten die Parteigremien über Bündnisoptionen.
Nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen werden sowohl die SPD als auch die CDU mit 67 Sitzen im Düsseldorfer Landtag vertreten sein. Der massive Absturz der CDU um mehr als zehn Prozent lasse aber keinen Zweifel aufkommen, dass Schwarz-Gelb in NRW abgewählt wurde, betonte die SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft und erhebt den Anspruch, eine Regierung für das Land zu bilden. "Wir stellen uns der Verantwortung", bekräftigte Kraft am Montag in Berlin nach einer Sitzung des SPD-Präsidiums. Jürgen Rüttgers hingegen sei noch am Wahlabend vor der Verantwortung geflohen, erinnerte die Sozialdemokratin mit Blick auf die diversen Stellvertreter, die Rüttgers in die unterschiedlichen Gesprächsrunden geschickt hatte.
19.04.2010 | Wahlen
Für einen Politikwechsel in Nordrhein-Westfalen – und damit auch im Bund – haben gemeinsam Spitzenpolitiker von SPD und Grünen geworben. Denn anders als Union und FDP "kann Rot-Grün die zentralen Zukunftsfragen beantworten", unterstrich der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel.
Gemeinsam haben am Montag in Berlin die Bundesvorsitzenden von SPD und Grünen, Sigmar Gabriel, Cem Özdemir und Claudia Roth sowie die Spitzenkandidatinnen der Parteien, Hannelore Kraft und Sylvia Lörmann für einen Regierungs- und Politikwechsel in NRW geworben. Dabei gehe es bei der Wahl am 9. Mai nicht nur um eine bessere Politik für das Bundesland. Die Abwahl von Schwarz-Gelb in Düsseldorf sei "für alle Menschen in Deutschland von großer Bedeutung", betonte der SPD-Vorsitzende. Keine Rolle spiele die Neuauflage eines rot-grünen Generationenprojektes. "„Wir wollen reden über konkrete Politik und konkrete Herausforderungen", so Gabriel.
28.09.2009 | Wahlen
Liebe Wählerinnen und Wähler,
gestern Abend haben Sie entschieden: Deutschland wird in den nächsten – voraussichtlich vier – Jahren von Union und FDP regiert. Das Ergebnis der SPD im Bund und speziell in Bayern ist niederschmetternd. Auch in Hohenberg musste die Sozialdemokratie trotz eines engagierten Wahlkampfes Federn lassen. Da tröstet es kaum, dass unser Ortsverein bei den Zweitstimmen wieder einmal das höchste Ergebnis für die SPD im Landkreis Wunsiedel eingefahren hat und sich wahrscheinlich auch Bayern weit zu den Allerbesten zählen kann.
Für mich war das schlechte bundesweite Ergebnis von der Tendenz her allerdings keine Überraschung und kommt auch nicht von ungefähr: Als Juniorpartner in der Großen Koalition waren die Sozialdemokraten in erster Linie damit beschäftigt, Schlimmeres aus dem Wunschkatalog von CDU und CSU zu verhindern und mussten viele Kompromisse eingehen. Diese waren zwar oft gut für die soziale Gerechtigkeit und unser Land, aber die Lorbeeren dafür erntete die Kanzlerin; wir bekamen die Watsch'n.
Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann: Die FDP erreicht 14,6% der Stimmen. Eine Partei, die wie keine andere für Werte und Richtlinien steht, denen wir die aktuelle katastrophale Wirtschaftskrise zu verdanken haben. Hoffen wir, dass sich Westerwelle & Co. mit ihrem neoliberalen Programm, ihrem zügellosen Kapitalismus und dem angestrebten Abbau von Arbeitnehmerrechten innerhalb der zu bildenden schwarz-gelben Koalition nicht durchsetzen können.
Im Namen der Hohenberger Sozialdemokraten bedanke ich mich bei allen Wählerinnen und Wählern, die uns am Sonntag unterstützt haben. Mein Dank gilt ebenso all den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die in den vergangenen Wochen kräftig mitgearbeitet haben. Und ich bedanke mich auch bei Frank-Walter Steinmeier und seinem Team für den engagierten Wahlkampf und die Ankündigung, als Oppositionsführer im Deutschen Bundestag für den sozialen Ausgleich im Land zu kämpfen.
Ihr Hans-Jürgen Wohlrab
Ortsvereinsvorsitzender

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SPD Mitterteich
SPD Pechbrunn
SPD Waldsassen ![]()