10.11.2016 | Verkehr

Bund finanziert Planungskosten für Bahnstrecke Marktredwitz - Schirnding

 

Die Bundesregierung wird die Weiterplanung der Bahnstrecke Marktredwitz – Schirnding und weiter bis zur Landesgrenze Bayern/Tschechien finanzieren. Das teilt die Hofer Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger (SPD) in einer Pressemitteilung mit. Das zuständige Bundesministerium für Verkehr habe laut der Abgeordneten die entsprechenden Mittel freigegeben.

„Es ist ein wichtiges Signal, dass die Planungen in Richtung Tschechien weitergehen. Der Ostkorridor Hof – Marktredwitz - Regensburg ist wichtig, doch genauso wichtig ist die Ost-West-Verbindung in Richtung Prag. Wir brauchen den Lückenschluss zu unseren tschechischen Nachbarn!“ Das oberfränkische Projekt ist eine von 21 Maßnahmen bundesweit. Die DB Netz AG erhält dafür insgesamt 138 Millionen Euro aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP). In Bayern sind weitere vier Projekte auf der Planungsliste: München – Mühldorf – Freilassing, Nürnberg – Ebensfeld, die Daglfinger Kurve sowie die Truderinger Kurve. Bei allen Projekten handelt es sich um Maßnahmen des derzeit noch gültigen Bedarfsplans, bei denen bereits die Vorplanung in Angriff genommen worden war. Der Bund stellt damit der DB erstmals Mittel für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung zur Verfügung. Ein Teil davon fließt nun nach Oberfranken.

22.09.2016 | Verkehr

Geld für zweite Fahrbahn bei Schirnding freigegeben

 

Die zweite Fahrbahn der Ortsumgehung Schirnding kann in Angriff genommen werden. Darüber informiert die Hofer Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger (SPD) in einer Pressemitteilung. Konkret stehen nun 11 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt zwischen der Röslautal- bis zur Raithenbachtalbrücke bereit. Dort soll eine zweite Fahrbahn gebaut werden, so dass am Ende der Baumaßnahmen ein vierspuriger Verkehr möglich ist.
Für das Projekt besteht seit 2009 Baurecht. Für den Anschlussabschnitt von Schirnding bis zur Bundesgrenze liegt hingegen noch keine Planung vor.
Die Baumaßnahme ist Teil eines bundesweiten Investitionspakets, das heute im Bundesverkehrs-ministerium vorgestellt wurde. Das Gesamtvolumen beträgt rund 2,1 Milliarden Euro, wovon sieben Projekte in Bayern mit 314 Millionen Euro finanziert werden. Dass das Schirndinger Vorhaben nun dabei ist, bezeichnet Ernstberger als „überfällig". Das Baurecht liege seit geraumer Zeit vor, „jetzt fließt endlich das benötigte Geld." Mittlerweile hätten sich die Vorzeichen sogar umgekehrt. „Wir verfügen nun über ausreichend Mittel, um Bundesstraßen zu sanieren und auszubauen. Doch leider fehlt es vielerorts an den Planungen, für die die Länder zuständig sind", so Ernstberger abschließend.

14.09.2016 | Verkehr von SPD-Kreisverb. Fichtelgebirge

Ernstberger fordert "Große Koalition" für Bahnprojekte

 

Der Kabinettsbeschluss zum Bundesverkehrswegeplan 2030 liegt vor und wird in den nächsten Wochen und Monaten im Bundestag beraten. Die Hofer Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger (SPD) fordert deshalb eine „Große Koalition“, die sich für die fränkischen Bahnprojekte einsetzt.
„Wir haben die Elektrifizierung Hof – Marktredwitz – Regensburg mit 800 Millionen Euro Gesamtkosten und die Elektrifizierung Hof – Marktredwitz – Nürnberg mit 1,2 Milliarden Euro Gesamtkosten in den vordringlichen Bedarf bekommen. Nun beginnt der Verteilungskampf um das Geld. Nur wenn alle politischen Kräfte aller maßgeblichen Parteien in der Region an einem Strang ziehen, können wir uns durchsetzen!“, schreibt die Abgeordnete.

 

Andere Regionen würden ebenfalls geschlossen ihre Ansprüche geltend machen, so Ernstberger. „Wir brauchen eine fränkische Koalition aller Parteien, von Abgeordneten, Verbänden, Gewerkschaften, Kommunen und Unternehmen, die für unsere Schienenprojekte laut trommeln. Druck muss zudem auf die Bahn gemacht werden, damit sie mit den Planungen vorankommt. Wenn wir in den nächsten Monaten nicht die Chance nutzen, vergehen erneut viele Jahre ohne Modernisierung im Personen- und Güterverkehr. Das Geld muss nun zu uns fließen!“, mahnt Ernstberger abschließend.   

04.08.2016 | Verkehr von SPD-Kreisverb. Fichtelgebirge

Zum Bahnhof Schirnding – Einsatz der SPD für die Güterabfertigung ist richtig und notwendig

 

Zum Artikel vom 3.8.2016 mit der Überschrift „SPD kämpft für etwas, das es gar nicht mehr gibt“ möchte der SPD Kreisverband Fichtelgebirge gerne Stellung beziehen:
Stimmt, es gibt keinen richtigen Güterbahnhof in Schirnding mehr – und das seit Jahren. Wir im Fichtelgebirge wissen das, die SPD weiß das auch und die Schirndinger wissen es sowieso, insbesondere weil dies für sie mit der schmerzlichen Erfahrung verbunden war, dass dort mehr als 100 Arbeitsplätze verloren gegangen sind. Allerdings gibt es am Bahnhof in Schirnding tatsächlich ein Problem bei der Güterabfertigung. Es gibt dort nämlich eine sogenannte „Ladestelle“, wo an der Ladestraße Güter auf Waggons verladen werden können.

Diese „Ladestelle“ war unmittelbar in ihrer Existenz bedroht und ihre Auflösung hätte zu einer weiteren Verschlechterung des Angebots an Dienstleistungen am Bahnhof Schirnding geführt. DB Cargo beabsichtigt(e), die Ladestelle zu schließen und dies im DB-Konzern durchzusetzen. Die SPD fordert daher, dass nicht der „Güterbahnhof“, sondern richtig bezeichnet, die „Ladestelle“ Schirnding erhalten bleiben soll. Der SPD Kreisvorsitzende Jörg Nürnberger hat bei einem Gespräch mit der verantwortlichen Mitarbeiterin bei der DB-Netz den Sachstand diskutiert. Sowohl DB-Netz als auch die SPD im Kreisverband Fichtelgebirge und die Landtagsvizepräsidentin Inge Aures sind sich einig, dass diese Schließung der Ladestelle Schirnding nicht durchgeführt werden darf.

18.01.2016 | Verkehr von SPD-Kreisverb. Fichtelgebirge

Inge Aures: Staatsregierung vernachlässigt Brückensanierungen

 

Die Landtagsvizepräsidentin und Abgeordnete für den Landkreis Wunsiedel Inge Aures zeigt sich entsetzt.
Eine Anfrage der SPD-Fraktion an die Staatsregierung ergab, dass fast jede dritte staatliche Brücke in Oberfranken marode ist. "Das ist verschleppte Staatsverschuldung" prangert Aures an.

 

Lesen Sie hierzu den Artikel in der Frankenpost vom 18.01.2016.

06.03.2015 | Verkehr

Inge Aures verspricht Hilfe beim Radweg

 

Die Vizepräsidentin des Landtages will sich für den Radweg zwischen Hohenberg und Schirnding stark machen. Außerdem besucht sie den Milchhof.
Hohenberg – Die Vizepräsidentin des bayerischen Landtages, Inge Aures, hat auf Einladung der Hohenberger SPD die Stadt Hohenberg besucht. Zunächst hörte sie sich bei einem Gespräch im Rathaus die Sorgen und Nöte der Stadträte an. Ein Hauptthema dabei war die Radwegverbindung entlang der Staatsstraße 2178 zwischen Hohenberg und Schirnding. Bürgermeister Jürgen Hoffmann erklärte, dass sich die Verwaltungsgemeinschaft beim Staatlichen Bauamt Bayreuth über den Planungsstand erkundigt und angefragt hatte, wann mit dem Bau dieses Teilstückes zwischen der Einmündung der Industriestraße in Hohenberg und der Einmündung der Staatsstraße 2178 in die B 303 gerechnet werden kann. Inge Aures erklärte anhand der mitgebrachten Planunterlagen, dass ein Ausbau von begleitenden Geh- und Radwegen normalerweise mit dem Ausbau der Straße einher gehe. Die Möglichkeit zum vorgezogenen Ausbau von Geh- und Radwegen sei aber durchaus gegeben.

14.05.2014 | Verkehr von SPD-Kreisverb. Fichtelgebirge

Franken-Sachsen-Magistrale: Planungskosten bis Nürnberg werden finanziert!

 

Wie Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger (SPD) mitteilt, beabsichtigt die Bundesregierung noch in diesem Jahr, die finanziellen Voraussetzungen für die Planung der Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale zwischen Marktredwitz und Nürnberg zu schaffen.

"Zwischen Reichenbach und Hof wurde der elektrische Zugbetrieb im Dezember 2013 aufgenommen, zwischen Hof und Marktredwitz läuft die Vorentwurfsplanung. Und noch in diesem Jahr werden weitere Grundlagen geschaffen. Der Streckenabschnitt Marktredwitz bis Nürnberg soll in die Sammelvereinbarung 2014 zur Finanzierung von Planungskosten neu aufgenommen werden. Die Deutsche Bahn AG wird dann über die finanziellen Voraussetzungen für die Fortführung der Planung verfügen. Schrittweise geht es voran, aber mit jedem Schritt kommen wir der durchgehenden Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale ein Stück näher. Doch ein Grund, sich zurückzulehnen, ist das alles nicht. Von entscheidender Bedeutung wird es jetzt sein, dass das Vorhaben in die höchste Kategorie im neuen Bundesverkehrswegeplan eingestuft wird."


 

Für uns als Abgeordnete in München:
MdL INGE AURES

Die Basis für Ortsvereine

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