01.08.2008 | Bildung

Das Sitzenbleiben abschaffen!

 

Der SPD-Bildungssprecher Hans-Ulrich Pfaffmann hält das Wiederholen von Klassen für unpädagogisch und wenig sinnvoll. Wenn am morgigen Freitag die Zeugnisse verteilt werden, erhalten etwa 50 000 Schülerinnen und Schüler die Nachricht, dass sie eine sogenannte Ehrenrunde drehen müssen.
Das ist aus Pfaffmanns Sicht untragbar: "Zu viele Kinder bleiben sitzen, weil sie in den Fächern, in denen sie Lerndefizite haben, nicht ausreichend gefördert werden. Das Sitzenbleiben beschämt die Kinder und demotiviert sie, besonders, wenn sie jünger sind." Es sei besser, früh und individuell zu fördern sowie Defizite rechtzeitig auszugleichen.

01.07.2008 | Bildung

Hunderte von Hauptschulen in Bayern vor dem Aus

 

Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Hans-Ulrich Pfaffmann warnt vor einem fortgesetzten Hauptschulsterben in Bayern. "Nach der Landtagswahl werden hunderte weitere Volksschulstandorte geschlossen werden.
Es ist geradezu schäbig, wenn die CSU einerseits immer wieder betont, sie stehe zur Hauptschule, denn diese sei eine wichtige Schulart und andererseits hunderten von Schulstandorten den Garaus macht sowie 1200 Planstellen für Lehrer streicht. Das ist Heuchelei pur", so Pfaffmann. Die SPD-Landtagsfraktion fordert den Erhalt von wohnortnahen Schulen, statt Schließungen müssen alternative Schulformen zugelassen werden.

13.06.2008 | Bildung

Bildungsbericht: Hauptschule wird Restschule

 

Der heute in Berlin vorgelegte Bericht "Bildung in Deutschland 2008" bestätigt nach Auffassung des bildungspolitischen Sprechers Hans-Ulrich Pfaffmann, dass die Attraktivität der Hauptschule immer weiter sinkt.
"Der Trend geht auch in Bayern eindeutig zu einer Schule mit mindestens Realschulabschluss. Dies schwächt die Hauptschule ein weiteres Mal und zeigt, dass diese Schule in ihrer bisherigen Form bei den Eltern auf immer stärkere Ablehnung stößt", so Pfaffmann.

12.06.2008 | Bildung

Weiteres Warnsignal zur Schulpolitik aus der Wirtschaft

 

Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Pfaffmann, unterstützt Audi-Personalvorstand Werner Widuckel mit seiner Forderung nach Veränderung der Inhalte und Methoden schulischer Ausbildung, damit besonders die Hauptschüler nicht auf der Strecke bleiben.
Der SPD-Abgeordnete fordert das CSU-Kultusministerium auf, die Warnsignale aus der Wirtschaft Ernst zu nehmen und endlich eine umfassende Reform des Bayerischen Schulsystems einzuleiten. Es werde immer deutlicher, dass die CSU nach 50 Jahren Alleinherrschaft die bayerischen Schulen an die Wand gefahren habe.

29.05.2008 | Bildung

Aus Pisa-Studie nichts gelernt

 

Bayern schneidet bei neuer Studie schlecht ab - SPD-Bildungssprecher Pfaffmann: Bildungspolitik braucht einen Neuanfang

Die Pisa-Studie schockte 2001 ganz Deutschland. Jahre nach dem Pisa-Schock hat nun die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft nachgefragt, welche Konsequenzen die 16 Bundesländer gezogen haben. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) stellte jetzt die entsprechende Studie vor. Danach erreicht Bayern mit der Note 3 nur einen hinteren Platz. Dies verwundert angesichts der guten Voraussetzungen des Landes. Bayern sehe wohl keinen besonderen Grund zur Eile, vermuten die Autoren der Studie.

29.04.2008 | Bildung

Woche der Übertrittszeugnisse: BayernSPD kritisiert anhaltenden Auslesedruck

 

Ende dieser Woche erwarten viele Eltern und Schüler nicht ohne Sorge die Verteilung der Übertrittszeugnisse.
Aus diesem Anlass machten die stellvertretende Landesvorsitzende der BayernSPD, Adelheid Rupp (Foto), und der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Pfaffmann, bei einer Plakatenthüllung noch einmal auf die "pädagogische Perversion" (A. Rupp) des Ausleseinstruments Übertrittszeugnis aufmerksam.

15.04.2008 | Bildung

Studiengebühren verschärfen Bildungsungerechtigkeit

 

Ein "denkwürdiges" Jubiläum begeht heute Kultusminister Goppel: Seit einem Jahr werden von den Studierenden Studiengebühren kassiert – je nach Hochschule 300 bis 500 pro Semester.
Wolfgang Vogel, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: "Mit der Einführung der Studienbeiträge vor einem Jahr hat sich die bayerische Staatsregierung von dem Ziel der Bildungsgerechtigkeit beim Hochschulzugang verabschiedet. Damit ist die bereits bestehende soziale Auslese bei der Zusammensetzung der Studierenden in Bayern weiter verschärft worden. Statt Leistung und Begabung entscheidet immer mehr der Geldbeutel der Eltern, ob junge Menschen an die Hochschulen kommen."

 

Der Film zum Ehrenamt im Fichtelgebirge

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